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Bonkos’ Bild des Tages:

Gruselig und in der Dunkelheit sogar ein bisschen echt wirkend, hängt der erste Halloween-Vorbote lässig aus dem Kofferraum. Einen praktischen Nutzen konnte ich nicht ausmachen.

Bonkos’ Bild des Tages:

“Ich wollt, ich wär’ ein Huhn, ich hätt’ nicht viel zu tun!” Darf ich vorstellen: Doreen und Kathleen. Wie die Hühner auf der Stange. Eieiei!

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(55) Der kleine Kalli – hat Glück im Spiel

Glücksspiel ist – ähnlich wie Rache – ein Luxus, den sich der kleine Kalli nicht leisten kann. Seit er in der Schule bei seinem Mathelehrer Herrn Braun einmal aufmerksam beim Thema Stochastik aufgepasst hat, weiß der kleine Kalli, dass Lotto eine Steuer für Menschen ist, die nicht rechnen können. Dabei könnte der kleine Kalli mit einem Lottogewinn einiges anstellen: eine Weltreise machen, eine Villa kaufen oder ein großes Auto fahren. Der kleine Kalli gerät ins Schwärmen und träumt schon von der Südsee als ihn im Internet unerwartet ein Gratis-Lotto-Feld angeboten wird. Damit hatte weder er noch Herr Braun gerechnet. Das Risiko war plötzlich überschaubar und so tippte der kleine Kalli munter drauf los. Mit der Zahlenkombination 1, 3, 5, 7, 9, 12 und der Superzahl 4 konnte er eigentlich nicht falsch liegen. Den Tag der Ziehung hätte der kleine Kalli beinahe verpasst. Die Freude stieg mit jeder gezogenen Zahl ins Unermessliche. Die Lottofee zog nach und nach exakt seine Zahlen. 6 Richtige plus Superzahl! Die Gewinnsumme von 3,6 Mio. Euro war tatsächlich Kalli. Doch Kalli erzählte niemandem von seinem Tipp-Glück. So warf er den Tippschein in den Müll und freute sich über seine Gesundheit und die tollen Menschen, die er seine Freunde nannte, auch ohne Millionen auf dem Konto. Und wie er den Tippschein so wegwarf, dachte er an Herrn Braun, seinen alten Mathelehrer, und war froh, dass er seine Ausbildungsarbeit nicht zerstört hatte – und so zählte Kalli weiterhin zu den Menschen, die rechnen können.

Bonkos’ Bild des Tages:

Man kann ja über Bundeswehreinsätze im Inneren geteilter Meinung sein, aber es gibt Situationen, da ist eine schnelle Eingreiftruppe von Vorteil. Handflächengroß und wohl genährt sitzt sie da und harrt der Dinge, die da kommen. Die Spinnen!

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Bonkos’ kurze Filmkritik zu “MEG – Biss bald”:

+ gute Effekte
+ gutes 3D
+ solider Erzählstrang 
+ nette Ideen
– teilweise seicht

Für einen Hai-Trash-Film bietet MEG jede Menge Unterhaltung, Abwechslung und vor allem Story. Gewürzt mit flotten Sprüchen und Jason Statham wird dem Zuschauer gute Unterhaltung geboten. Verglichen mit anderen Hau-Filmen kommt dieser verhältnismäßig realistisch daher. Dabei überzeugt auch das 3D und der Film lässt mit seinen Effekten zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufkommen. Nur hier und da nähert sich die Erzählung dem Ufer und verdeutlicht, dass es sich um eine seichte Form der Unterhaltung handelt. 

8/10 Punkten

Bonkos’ kurze Filmkritik zu “Grüner wird’s nicht, sagte der Gärtner und flog davon”:

+ Charaktere
+ Story
– Längen
– Effekte

Ein deutscher Film, der fast gelungen wäre. Der Film ist eine Mischung aus Rosamunde Pilcher, Immer die Radfahrer und einem x-beliebigen Heimatfilm, wobei es eher eine Deutschlandreise ist. Vielleicht stammt die Idee auch aus der Sendereihe “Deutschland von oben”. Die Umsetzung ist jedenfalls – wenn man von den schlechten Effekten – einmal absieht, ganz gut gelungen. Gefallen haben insbesondere die Charakterzeichnung und die verschiedenen Schauplätze. Die Schauspieler machen auch eine solide Figur und bieten tolle Einblicke in außergewöhnliche Lebenswelten fernab des Otto-Normalos. Da ist es dann auch egal, wenn man vom Ruhrgebiet über Sylt nach Brandenburg fliegt, um an den Nordpol zu gelangen. Und nicht nur die Reise zieht sich. Ein Sonntagnachmittagsfilm für regnerische Zeiten. In der Reihe deutscher Filme könnte man aber auch sagen: Besser wird’s nicht!

6/10 Punkten

Bonkos’ kurze Filmkritik zu “Mission: Impossible – Fallout”:

+ Story
+ “realistische” Action
+ typische Merkmale
– etwas lang

Eines muss man diesem Streifen lassen; es ist ein durchweg gelungener Film. Die Mischung aus bekannten Elementen, schöner Wendungen und einer gesunden Portion realistischer Action. Besonders die Inszenierung der Actionszenen überzeugt sowohl von der eingesetzten Technik als auch von der Darstellung selbst. Natürlich ist auch in diesem Teil nicht alles realistisch, aber der Zuschauer hat seine Freude daran, dass auf allzu große Übertreibungen – die inzwischen ja üblich sind – verzichtet wurde. Die bekannten Elemente und hier und da ein flotter Spruch sorgen für gute Grundstimmung und grenzen das Spektakel von Bond-Streifen ab. Die Schlussszene mit dem Helikopter ist für meinen Geschmack ein bisschen überzogen, die Story kommt aber solide daher.

8/10 Punkten

(54) Der kleine Kalli – mit fremden Federn

Der kleine Kalli ist schon ein komischer Vogel. Schon zu Schulzeiten fiel er negativ bei seinen Klassenkameraden auf. Es war aber auch besonders dreist von ihm, die Schulaufgaben erst beim Nachbarn abzuschreiben, um sich anschließend zu melden, diese vorzutragen und eine gute Note zu kassieren. Doch mit der Zeit entwickelt der kleine Kalli noch mehr Ideen, wie er die Sachen der anderen vermarkten kann. So geht er seit kurzem nur noch mit Hut in die Stadt. Trifft er auf einen Straßenmusiker mit Publikum, so wartet er das Ende der Darbietung ab, zieht seinen Hut und geht dankend nickend durch die Reihen der Zuschauer. Bei den Straßenkünstlern ist Kalli nicht sonderlich beliebt, dafür bei den Toilettenfrauen der Stadt, diesen kippt der kleine Kalli die Tageseinnahmen auf ihren Teller und dankt dabei für die wertvolle, wenn auch beschissene Arbeit, die sie für die Gesellschaft leisten. Gleichzeitig ermöglicht er vielen Passanten die kostenlose Verrichtung der Notdurft auf den ungeputzten Toiletten. Manchmal geht der kleine Kalli selbst auf eine solche öffentliche Toilette mit “Türstehern”, dann pupst er vergnügt, dreht sich zum Nebenmann um und sagt: “Machen Sie sich nichts draus, ist mir auch schonmal passiert.” Dann stolziert er ohne zu zahlen an der freundlich winkenden Putzfrau vorbei und erfreut sich an den verwunderten Blicken der zahlenden Gäste.

Bonkos’ Bild des Tages:

Würzburg. Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Vor allem, wenn das Bild ein Wort ist. Der eingefangene “Würzburg”-Schriftzug weist alle Autofahrer an der A3, die die Stadt im Süden tangiert, auf den Standort hin. Gleichzeitig bietet der Rasthof Süd einen wunderbaren Blick über die Stadt. 

Bonkos’ Bild des Tages:

Der Sommer ist da und mit ihm die Lust auf ein kühles Eis. Da gehen bei so manchem Eisbecherdesigner die Pferde der Kreativität durch. Heraus kommen wundersame und wunderbare Becher.Von mir gibt es auf jeden Fall ein hot für diesen nicen Scheiß!
Aufdruck:

“Und er nahm den Kelch, sprach Dank und sagte: ‘Danke für das nice Eis. Dies ist die Erfrischung des neuen und ewigen Sommers.'”

 

Mit dem MX5 durch die Rhön

Eine kurze Ausfahrt durch die Rhön. Die B27 ist hinter Rothemann und bis Karlstadt nicht nennenswert ausgebaut und bietet einige landschaftlich und streckentechnisch schöne Abschnitte. So auch dieser neu gemachte Teil zwischen Motten und Kothen. Die Strecke ist zumeist frei und wenig befahren. Einzig einige LKW der örtlichen Industrie in Motten können für getrübtes Fahrvergnügen sorgen.

Bonkos’ kurze Filmkritik zu “Papst Franziskus – Ein Mann seines Wortes”:

+ bewegende Darstellung
+ viel Originalmaterial
– wenig Hintergründe

Wer sich das Leid und die Hoffnung der Welt und Menschheit einmal in geballter Wucht vor Augen führen möchte, der sollte Taschentücher einpacken und in diesen Film gehen. Durch die Mischung aus originalem Filmmaterial sowie einem aktuellen Interview finden bewegte und bewegende Bilder und bewegende Worte zusammen. Der Film ist ein kurzer aber dennoch umfassender Abriss über die Programmatik von Papst Franziskus und keinesfalls nur für Katholiken interessant. Das ist vielleicht eine der erstaunlichsten Erkenntnisse, die man aus dem Film gewinnen kann: Die Schöpfung geht und alle an. Ein kleines bisschen fehlen die tiefergreifenden Einblicke in Hintergründe und das Leben des Papstes. Der Einstieg in die doch schweren Themen ist etwas träge, sodass der Dokumentarfilm eine Weile braucht, um vollends seine Wirkung zu entfalten. Auch die Blenden zum historischen Franziskus wirken zuweilen etwas aufgesetzt und gezwungen, sind dennoch gut gemacht und inhaltlich passend. Ein Film, der nicht nur im Religionsunterricht Pflichtlektüre werden sollte.

8/10 Punkten