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Bonkos’ Bild des Tages:

Kein Wunder, dass es bei der Deutschen Bahn regelmäßig zu Verspätungen kommt. Immerhin muss der arme Max Maulwurf die ganzen Bahn-Baustellen alleine wuppen. Verzögerungen sind bei derart krassem Personalmangel natürlich vorprogrammiert!

Bonkos’ kurze Filmkritik zu “Justice League”:

+ Charaktere aus DC Universum
+ The Flash
– Animationen teilweise billig
– wenig eigene Ideen

Ein bunter Haufen an Superhelden aus dem DC Universum, dass den Marvel Raufbolden Konkurrenz zu machen versucht. Letztlich bleibt es aber bei einer eher schlecht als rechten Kopie der Avengers. Während die Helden bei Marvel inzwischen gelernt haben einiges mit Kopf und Teamgeist zu bewältigen, setzt man bei DC noch auf das gute alte “hier kommt der noch bessere mit noch ultra krasseren Kräften”. Ein bisschen scheint der Film in den Kinderschuhen stecken geblieben zu sein. Nur “The Flash” lockert das Kräftemessen etwas auf. Die Story besteht eigentlich nur aus der Suche nach drei Schminkkästchen, die von Mottenaliens bewacht werden. Damit bewegt man sich irgendwo zwischen “Die Drei Fragezeichen” und der Kinderfilmversion von “Mothman”. Alles in allem ein eher durchschnittliches Kinovergnügen, dass man gut und gerne auch am Sofa erleben kann. Schade sind die teilweise wie in PC-Spielen wirkenden unrealistischen Animationen.

6/10 Punkte

Bonkos’ Bild des Tages:

Ganz schön viel Weiß. Da fällt die schwarze Saatkrähe in den kahlen Bäumen sofort auf. Richtig gemütlich hat sie es zwar nicht, immerhin hat sie keinen Platz auf einem der vielen Schornsteine ergattern können, aber immerhin wiegt sie gemütlich im kalten Wind.

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Bonkos’ Lyrikecke:

Der Tannenbaummarkttraum

 

Wenn es draußen kälter wird,
die Kälte auch schon drinnen klirrt,
dann kann man sie sehen,
wie sie vor dem Baummarkt stehen.

 

Edeltanne, Nordmachfichte,
große, kleine, dürre, dichte,
hier wartet es, das tote Holz,
der Baummarktkunde kauft es stolz.

 

Schon im September abgehackt,
in Netze ganz schnell eingepackt,
ab November dann im Verkauf,
und die Prozente oben drauf.

 

Wie blöde alle zum Baummarkt rennen,
denn wer zu spät ist, wirds bitter bereuen,
bevor die Kerzen am Adventskranz brennen,
muss man ihn mit Kunstschnee bestreuen.

 

Geschmückt begleitet der Weihnachtsbaum,
wenig beachtet und dürstend nach Wasser,
die Familie durch den Adventszeitraum,
doch am Ende kommt’s noch viel krasser:

 

Der heilige Abend er steht vor der Tür,
Geschenke stapeln sich unter dürren Ästen,
bedeckt von Konfetti aus trocknen Nadelresten,

Vom Christkind haufenweise Zeug bekommen,
hätt’s den Weihnachtsbaum nur mitgenommen,
für perfektes Timing kein gutes Gespür.

 

Und die Moral von dem Gedicht,
Geschenke gibt’s auch ohne Ficht,
doch wenns unbedingt ein Bäumchen seien muss,
wartet man mit dem Kauf besser bis zum Schluss.

 

(48) Der kleine Kalli – und der Nikolaus

Dass mit dem bärtigen Mann etwas nicht stimmt, war dem kleinen Kalli sofort klar. Der lange Bart, die große Mütze und dann die Hausschuhe von Papa. Und zu allem Überfluss wusste der Nikolaus ganz genau, wann der kleine Kalli sich im vergangenen Jahr daneben benommen hat. Außerdem hatte Kallis Papa bereits in den vergangenen Jahren den Besuch des hl. Nikolaus verpasst. Entweder war er auf Toilette oder aber kurz etwas im Keller holen. Das alles, so glaubt der kleine Kalli, kann kein Zufall sein. Und so fasst er all seinen Mut zusammen und rupft kräftig an dem Bart des Mannes, der bis eben noch für wenig gewissenhaftes Zähneputzen mit der Rute drohte. Der Schrei des Nikolaus war in der gesamten Straße zu hören. Kallis Papa kam von der Toilette gesprungen und löste Kallis Klammergriff. Woher sollte der kleine Kalli auch wissen, dass seine Eltern dieses Jahr den Studenten Kevin Kanz gebucht hatten? Die Geschenke musste der Kevinnikolaus damals wieder mitnehmen, anders als seine Barthaare, die behielt der kleine Kalli als Trophäe in der Hand. In den folgenden Jahren kam am 6. Dezember nur noch Onkel Karlheinz (55, 163 kg, Erntehelfer und Hobbyangler) als Knecht Ruprecht mit der Rute.

Bonkos’ Bild des Tages:

Wie es um eine Gesellschaft steht, lässt sich auch am Straßenrand ablesen. Dem Kaffeebecher togo hat man seit kurzem den Kampf erklärt. Den Leuten, die ihren Müll einfach in die Gegend werfen, leider noch nicht.

Bonkos’ kurze Filmkritik zu “Mord im Orientexpress”:

+ Kamera
+ politische Themen
– Details
– Überflüssiges

Die Neuauflage von Agatha Christies berühmten Mord im Orientexpress kommt mit gemischten Gefühlen in die Kinosäle der Republik zurück. Da sind tolle Schauspieler, die ihre Rollen sehr gut rüber bringen (Johnny Depp), und hervorragende Kamerafahrten, beeindruckende Landschaftsbilder. Aber der Film enthält für einen Krimi zu wenige Details, die zur Klärung des Falls beitragen. Auch etliche Ungereimtheiten ärgern den Krimifan. Hercules Poirot kommt etwas wagemutiger daher, als im Original angelegt. Einige Actionszenen zeugen davon, dass der Regisseur wohl eher einen Sherlock Holmes drehen wollte. Es ist der erste Mord im Orientexpress Film, der mit warmen Bildern ein buntes Bild der damaligen Zeit zeichnet. Leider sind die Wagons eher schlicht gehalten und die Einrichtung orientiert sich eher an art deco. Im Großen und Ganzen wohl mehr vertane Chancen und nur ein weiterer Film, der sein Potential verspielt. Da helfen auch die vielen politischen Einwürfe nicht.

5/10 Punkte

Bonkos’ kurze Filmkritik zu “Thor: Tag der Entscheidung”:

+ Story
+ Ideen
+ Charme
+- 3D

Im Stil von Guardians of the Galaxy und Avengers mit einer Brise Gladiator und einem Hauch Warcraft präsentiert Marvel mit dem neuen Thor-Film ein grandioses Weltraum-Superhelden-Abenteuer ab. Bei einem bisschen Multikultihelden und einigen bekannten Ideen aus Science Fiction wird dem Besucher bei diesem Streifen keine Sekunde langweilig. Hervorzuheben ist insbesondere die überaus gelungene Story. Zum Charme des Filmes tragen auch die liebevollen Effekte und Ideen bei. Die Charaktere sind ausgewogen und die Schauspieler überzeugen in ihren Rollen. Das einzig mittelmäßige ist das 3D. Wer gute Unterhaltung und tolle Leinwandeffekte sucht, der wird hier fündig. Einfach Einschalten und Abschalten. Ein gelungener Film, den man sich unbedingt anschauen sollte.

9/10 Punkte

(47) Der kleine Kalli – verkehrsberuhigt

In Sachen Verkehr ist bei dem kleinen Kalli eigentlich alles in bester Ordnung. Er verkehrt in guten gesellschaftlichen Kreisen und auch sein Liebesleben lässt keine Wünsche offen. Einzig die Raser vor seiner Haustür stören den kleinen Kalli. Wieso die Menschheit glaubt, dass Geschwindigkeitsbegrenzungen nur für die anderen gelten, ist ihm ein ewiges Rätsel. Und auf dem Weg zur Arbeit ärgert sich Kalli regelmäßig über Geschwindigkeitsjunkies. Drängeln und Schneiden gehört zum täglichen Geschäft auf Deutschlands Straßen. Doch seit kurzem hat Kalli den Kampf aufgenommen. Dabei macht er sich den wohl letzten kostenlosen Service zunutze, den es in der Medienlandschaft gibt: den Blitzdienst. Schon kurz nach dem Weckerklingeln wählt Kalli die Nummer der Blitzerhotline und meldet einen Blitzer auf der Hauptstraße seines Wohnortes. Nach dem Frühstück sind dann die Straßen vor der Kita und der Schule dran. Seine Frau kümmert sich um die Bundesstraße und das kurze Stück Autobahn, das auf dem Weg zur Arbeit liegt. An Tagen, an denen Kalli besonders gut drauf ist, dürfen seine Kinder noch per Smartphone die Dreißigerzone im Nachbarort melden. Besonders toll findet Kalli, dass die Blitzdienste der Radiosender so schnell sind. Schon kurz nach dem Anruf sind die vermeintlichen Blitzer im Internet und den wichtigsten Infosystemen zu finden. Wer jetzt noch zu schnell fährt, der hört entweder kein Radio oder hat schlicht vergessen, die einschlägigen Facebookgruppen vor Fahrtantritt zu checken. Auf diese Weise fließt der Verkehr auf Kallis Strecken ganz entspannt. Kalli ist überzeugt, oft braucht es gar keine echten Blitzer. Vielmehr seien es die Blitzer in den Köpfen der Fahrer, die für mehr Sicherheit auf den Straßen sorgen. Aufgrund des Erfolgs der Blitzermeldeaktion hat Kalli die Facebookgruppe “Blitzer melden, wo keine sind!” gegründet, um weitere Melder zu finden und sich untereinander abzusprechen, wer wann und wo welche Blitzer gesichtet haben könnte. Na dann, gute Fahrt!

Drachensteigen mit Herwart

Das Orkantief Herwart bringt Sturmböen, Regen und jede Menge Wind nach Deutschland. Ganz nebenbei traut sich die Sonne raus und wirft ihre Strahlen auf die laubbedeckte Erde. Genau das richtige Wetter um die Hausdrachen einmal an die frische Luft zu lassen. Wichtig ist dabei natürlich, dass diese gut angeleint sind. So macht Drachensteigen Spaß. Der Schwierigkeitsgrad beim Drachensteigen bemisst sich an der Zahl der Leinen, die am Drachen befestigt sind. Hier gilt die Faustregel, je mehr, desto komplizierter ist die Steuerung. Gleichzeitig nimmt mit der Anzahl der Leinen aber auch die Möglichkeit an Flugmanövern zu.

 

Für Einsteiger eignen sich vor allem die bunten Drachen mit lustigen Motiven. Diese können, einmal in die Lüfte entlassen, beinahe unbeobachtet gen Himmel steigen. Besonders interessant ist es, wenn man die Schnur sehr lange wählt und den Drachen viele Meter in Richtung Wolken schicken kann. Das Einholen dauert dann zwar etwas länger, aber auch hier gibt es Kurbeln und Spulen, die einem die Arbeit erleichtern.

 

 

Mit Lenkdrachen lassen sich tolle Figuren und Formationen fliegen. Ein kleinwenig Feingefühl und Übung ist für die Steuerung erforderlich. Je kräftiger der Wind bläst, desto stabiler steht der Drache in der Luft. Zum Landen bewegt man das Flugobjekt einfach an den Rand des Windfensters und lässt ihn gemächlich zu Boden sinken. Hat man einen Rucksack oder ähnliches dabei, kann man den Lenkdrachen zum Starten bequem dagegen lehnen und benötigt keine fremde Hilfe. Zur Steuerung eignen sich am besten Schlaufen. Feste Ringe, die oft bei günstigeren Lenkdrachen beiliegen, sind weniger gut geeignet und bieten oft keinen guten Halt und wenig Feingefühl.

 

Bei allen Drachenarten gilt natürlich: Auf andere Personen im Flugbereich achten. Niemals in der Nähe von Hochspannungsleitungen. Und auch sonst ein wachsames Auge für mögliche Gefahrenquellen bewahren.

In diesem Sinne: Guten Flug!

Der Bart ist hart!

Ich habe dem Hünfelder Barbershop von Mr. T einen Besuch abgestattet und bin sowohl von dem Wohlfühlprogramm vor Ort als auch dem Ergebnis restlos begeistert. Die Terminvereinbarung geschah über Facebook recht unkompliziert und schnell, wenngleich die Wartezeit auf einen Termin schonmal etwas länger dauern kann. Denn was man dem beschaulichen ländlichen Hünfeld auf den ersten Blick nicht zutraut, es lockt zahlreiche hippe Bartträger aus der gesamten Region zum Bartschneiden an. Ein Segen für alle Fans der Gesichtsbehaarung ist der gekonnte Schnitt auf jeden Fall.

“Ich hab nix geg’n lange Bärte, nur gepflegt müssen sie sein!” -frei nach Georg Danzer

In gemütlicher und entspannter Atmosphäre kann man den Gesichtsschmuck in aller Ruhe in Form bringen lassen. Der Preis ist angemessen, wenn auch für die ländliche Region sicherlich kein Schnäppchen. Aber dafür bekommt man eben auch ein rundes Gesamtpaket mit freundlicher Beratung. Ein Besuch ist definitiv zu empfehlen, denn echte Männer tragen Bart!

Bonkos’ Bild des Tages:

Zufällig gesehen in Würzburg: “DU bist kein Zufall. -Gott”

Hier hat jemand eine wundervolle Botschaft und einen Kerngedanken des christlichen Menschenbildes auf den Punkt bzw. auf orangefarbenes Papier gebracht. Dazu empfiehlt sich das Lied “Vergiss es nie” zu hören.

 

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