Author Archives: Bonkos

Bonkos’ Rätsel des Tages:

Nach vier Stunden Einkaufserlebnis befinden sich eine Pflanze, ein Übertopf und 100 Teelichter im Einkaufswagen. Wo bin ich?

Bonkos’ Liveticker zum Eurovision Songcontest 2015:

esc2015Alles rund um den ESC. Live und in Farbe. Alle wichtigen Infos und Eindrücke zum musikalischen Höhepunkt an diesem Wochenende.
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20.15 Uhr – Vorprogramm von der Reeperbahn. Schöneberger moderiert mit Witz und Charme durch das träge Programm. Hätte sie Wetten, dass…? übernommen, es gäbe es noch.

20.20 Uhr – Lena singt und danach kann schon nix mehr kommen. Tatsächlich, für Deutschland votierten in der Fachjury “Kettensägen, Unkraut, Feuerwalzen” singende Menschen.

20.52 Uhr – Das Wort zum Sonntag. Genial. Theologie vom Fass wäre stolz auf das Erste.

20.55 Uhr – Sarah Conner sieht uns. Live und in Farbe. Die Dame aus Delmenhorst singt erstmals auf Deutsch. Optisch allerdings noch amerikanisch unterwegs. Oder Malte?

20.59 – Jetzt bloß nicht abschalten. Die Bühne in Hamburg wird gesponsert von Vattenfall.

21.00 Uhr – Die letzte Möglichkeit die Eurovisionhymne zu hören…

‬21.03 Uhr – Gillette freut sich, vielen anderen ist der #ESC einfach Wurst.

21.08 Uhr – Hintergrundinfo Nr. 1 Das Bühnenbild ist an den Palast der Republik angelehnt.

21.18 Uhr – der Contest startet mit Slowenien. Die Sängerin benutzt Studiokopfhörer auf der Bühne. Aber warum schaltet sie die Dinger nicht ein? Grauenhaft.

21.29 Uhr – Frankreich trällert sich vor toller Kulisse einen ab. Wem’s gefällt.

21.33 Uhr – Israel. Jaaa auch Israel ist EU. Mit 90iger Jahre HipHop gepaart mit Klängen aus dem nahen Osten kommt zumindest etwas Stimmung in der Halle auf…

21.36 Uhr – Estland. Zwei schlagende Argumente. Aber der Kerl trifft die Töne nicht. Flop.

21.39 Uhr – England mit einer großen Gatsby Einlage. Blinkende Kostüme und der Stimmung eines Monty Python Films.

21.40 Uhr – Kurzes Lob an die Bühnenbildner. Die können was.

21.42 Uhr – Armenien. Mit keltischen obskuren Zeichen wird die gute Laune Live geopfert. Armen.

21.50 Uhr – Litauen schickt ein küssendes Pärchen ins Duett. Klingt gut, aber das Lied hat wenig Potential. Ob das reicht?

21.54 Uhr – Diese Stimme hat Gewicht. Serbien.

21.57 Uhr – Norwegen mit einem Lied zu einem Mord. Aha. Totgesagte leben länger, aber in diesem Fall wohl eher nicht.

21.59 Uhr – Mehr als nur IKEA. Aber irgendwie auch wieder nicht. Nur die Technik beeindruckt.

22.05 Uhr – Der Livestream ist auch schon eingeschlafen. Gute Nacht Zypern.

22.07 Uhr – Australien. Ja so groß ist Europa geworden. Austria oder Australien, auch schon egal. Im Blues Brother Stil kann der Mann von down under zumindest singen.

22.15 Uhr – Belgien. Jung und unspektakulär.

22.17 Uhr – Österreich. Der Gastgeber meldet sich mit der Abspannmusik von Django Unchained zu Wort.

22.23 Uhr – Griechenland. Mit einer Stimmübung angetreten. Showtechnisch allerdings eher eine Bankrotterklärung.

22.27 Uhr – Mal was anderes: Montenegro. Aber nicht besser. Eigentlich nicht mal gut. Ehrlich gesagt eher schlecht.

22.30 Uhr – im Vatikan wäre man nicht begeistert, schwarzer Rauch steigt auf. Deutschland gibt im Overall und mit Dutt alles. Hat was von einem Bond Vorspann.

22.37 Uhr – Polen singt. Nichts Besonderes, außer dass die Dame im Rollstuhl sitzt. Aber das sollte nicht entscheidend sein.

22.39 Uhr – Lettland präsentiert was Abgefahrenes. Allerdings zu nah an Frau Wurst, deshalb wohl eher kein Siegertitel. Aber gut gesungen und was spannend neues.

22.43 Uhr – Rumänien nutzt die Veranstaltung, um auf Missstände hinzuweisen. Kann man machen, aber umhauen tut das niemanden.

22.48 Uhr – Spanien liefert die Show. Endlich. Aber das Lied ist schwach und so reicht es wohl nur für einen Platz bei Lets dance.

22.53 Uhr – Ungarn setzt sich für den Frieden ein und lässt Friedensbäume leise wachsen.

22.56 Uhr – Georgien schickt die Frau von Vincent Raven in den Kampf. Fetztig und kraftvoll. Aber irgendwie ein bisschen nichtssagend.

23.01 Uhr – Aserbaidschan macht nicht nur auf der Bühne große Sprünge sondern auch stimmlich. Für eine Ballade gar nicht mal so schlecht.

23.02 Uhr – Hintergrundinfo Nr. 2 Extra für die russische Teilnehmerin wurde in der Halle ein anti buh System installiert.

23.04 Uhr – das Geld für das System hätte man sich sparen können. Klang ganz gut.

23.07 Uhr – Das war Albanien mit Im alive. Na ob das stimmt, sehr lebendig war der Auftritt nicht.

23.13 Uhr – Italien. Und was für ein Auftritt. Was für Stimmen. Mit einem klassischen Stück rocken die drei Italiener Wien. Warum nicht.

23.17 Uhr – die persönlichen Top 3: Israel, England und Italien. Der Preis für dir coolste Performance sollte an Schweden gehen.

23.30 Uhr – Keine Werbung, kein Gewinnspiel, da schalten sicher viele ab, weil sie denken, der Fernseher ist kaputt.

23.38 Uhr – noch kann man anrufen. Aber gleich werden Punkte verteilt.

23.45 Uhr – Wurst heißt nur noch Conchita und durfte nochmal ran. Sehr gut, der Frau kann singen.

23.53 Uhr – bis zur richtigen Punktevergabe sei dieses überragende Video von Kerkeling empfohlen: Hape Kerkeling-Eurovision Song Contest aus Känguru.

0.00 Uhr – da zeichnet sich eine mittlere Katastrophe ab für Deutschland. Schweden ,Russland und Italien liefern sich ein Kopf an Kopf Rennen ander Spitze.

0.21 Uhr – Halbzeit. Russland führt die Tabelle an, für Deutschland muss man ans Ende scrollen.

0.45 Uhr – der Sieger steht fest: Schweden. Die beste technische Buehnenshow hat gesiegt.

0.49 Uhr – Die Punkte sind vergeben. Bittere 0 Punkte für Deutschland. Sicher unverdient. Leitungsdefekt? Techniker ist informiert.

0.51 Uhr – Glückwunsch an Schweden. Danke fürs Lesen. What a great Show.

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Bonkos’ juristische Erkenntnis des Tages:

In England gibt es keinen Rechtsverkehr.

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Bonkos’ Kaufempfehlung des Tages:

Knipex 00 11 04 Profi-Key für gängige Absperrsysteme

Was Mann so braucht.
Statt vieler Worte lasse ich eine Produkt-Rezession sprechen:
“Solide verarbeitet und es ist ein Schlüssel für fast alle üblichen Absperrsysteme mit dran. Neben dem üblichen Einsatz bei Schaltschränken ist er hin und wieder auch in Hotels praktisch, in denen man das Fenster nicht ohne Schlüssel öffnen kann.”

Bonkos’ Banalitäten des Alltags:

“Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird in der gesamten Ausgabe nur die männliche Form verwendet.”
– gesehen im Vorwort meiner Einheitsübersetzung.

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Bonkos’ Gedanken zum Lauf der Zeit:

Erst Undercut dann Toupet.

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Bonkos’ kurze Filmkritik zu “Der Nanny”:

+ durchgehend gute Unterhaltung
+ gute Schauspieler
+ kurzweilig mit passendem Ende
– bekannte, typisch deutsche Story
– Ausdrucksweise teilweise grenzwertig

Gute deutsche Kinofilme sind rar. Und die Tatsache, dass mittlerweile auch in Hollywoodproduktionen der Name Schweiger im Abspann zu sehen ist, wertet die Filmkunst unseres Landes nicht gerade auf. Doch mit “Der Nanny” plaziert Schweighöfer einen extrem amüsanten und kurzweiligen Filmgenuss in den Kinosälen. Zugegeben; die Story ist zusammengeklaut und alles schonmal irgendwie dagewesen, aber bitte. Deutsche Filmemacher lieben nunmal den Kampf der “Ureinwohner”, die sich in der Stammkneipe gegen den Wohnungsbaugesellschafter zum Widerstand formieren (Werner – Volles röööäää). Oder sind es die frechen Kinder, die oscarverdächtig gespielt der Nanny das Leben zur Hölle machen (Kevin allein Zuhaus). Oder waren es der Drogentripp und die schrillen Szenen (Hangover), die zu überzeugen vermochten. Egal. Der Film hat auf jeden Fall Unterhaltungspotential und geizt – gottlob – mit Schnulze und Tiefgang. Aufgewertet wird der Film vor allem durch die schauspielerische Leistung der beiden Kinderdarstellern Paula Hartmann und Arved Friese, von denen man hoffentlich noch viel sehen wird. Aber auch die übrige Besetzung ist gut. Milan Peschel überzeugt und Veronica Ferres hat nur einen kurzen Auftritt als hässliche Frau. Ansonsten gibt es jede Menge komische Szenen, gute Sprüche (“Macht kaputt, was euch kaputt macht”) und einen Friedrich Liechtenstein mit Bart. Alles in allem ganz klar sehenswert!
8/10 Punkte

Bonkos’ Filmempfehlung:

“Das finstere Tal”

Für alle, die genug haben von Hollywood und den immer gleichen Schauspielern ist dieser Film ein echter Geheimtipp. Zugegeben man erkennt schon, dass es sich nicht um eine Millionen-Dollar-Produktion handelt, aber gerade das macht den Film noch besser. Eine deutsche Produktion, die sich mit “Django unchained” messen will und kann. Die düstere Stimmung, der geheimnisvolle Mann, ein unheimliches Alpendorf und eine gehörige Portion Coolness machen den Streifen zu einem ultimativ fesselndem Filmerlebnis. Ein bisschen wilder Westen, ein gutes Stück Rache und eine wohldossierte Menge an Action lassen den Zuschauer in eine andere Welt eintauchen. Nicht zu Unrecht preisgekrönt und deshalb mein Tipp für die eigene DVD Sammlung.

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(26) Der kleine Kalli – backt kleine Brötchen

Es ist die hohe Kunst des Einkaufens. Ein Besuch in der Backstube um die Ecke ist eine echte Herausforderung. Wobei man inzwischen schon deutlich differenzieren muss zwischen Backstube im herkömmlichen, traditionellen Sinne, Backstube im Kassenbereich des Supermarktes, Systembäckerei mit Backshops und Zangenwühlbacktheken im Supermarkt selbst. Als der kleine Kalli noch klein war, da durfte er Samstags die Brötchen vom Bäcker holen. Samstags deshalb, weil sonntags auch Bäcker ausschlafen durften und der Pfarrer es ungern sah, wenn man das Butterhörnchen auf der Kirchenbank trapierte. Nun damals also, in jener Zeit, in der Bäckerläden noch nach “Bäcker” hießen und Aufbackwaren nur an unbeliebte Kunden als frisch verkauft wurden, damals ging der kleine Kalli hinein, gab seine immergleiche Bestellung auf, bekam von der netten Dame hinter der Theke ein Stückchen Bienenstich geschenkt und einen schlauen Spruch vom Bäckermeister selbst mit auf den Weg. Dann nahm Kalli die vier prallen Tüten mit Brötchen und Gebäck, legte 20 Pfennig in die Münzschale und bekam – wie immer – seine 5 Pfennig Wechselgeld. So einfach und familiär wie damals ist das Geschäft um die Brötchen heute nicht mehr. Der kleine Kalli muss sich im Vorfeld genaustens überlegen, wie viele Brötchen er kaufen möchte. Wird er sodann von der Bedienung gefragt, muss er stets ein bis zwei Brötchen weniger angeben, denn ein oder zwei Brötchen mehr sind immer im Angebot. Kurz nach der Einführung dieser Verkaufsstrategie ist der kleine Kalli fast verzweifelt. Doch heute beherrscht er die Tricks der Bäckerrechnung. Und wenn der kleine Kalli doch mal keine Lust zum Rechnen hat, dann fragt er einfach: “Wieviele Brötchen sind denn heute im Angebot?”

Bonkos’ Hintergrundinfos zur Sonnenfinsternis:

Wussten Sie schon,…

…dass die Sonnenfinsternis ursprünglich eine Erfindung eines amerikanischen Optikers war, um den Absatz von Sofi-Brillen zu steigern?
…dass der Mensch das einzige Lebewesen ist, das bewusst länger in die Sonne schaut, obwohl es ihm schadet?
…dass man die Sonnenfinsternis im Schatten ganz gefahrlos beobachten kann?

Bonkos’ Bild des Tages:

Liebe Grüße aus Marokko.                    Foto: Pixelhelper.org

Liebe Grüße aus Marokko. Foto: Pixelhelper.org

Alle wichtigen Infos über die Pixelhelper-Aktion von den Lichtkünstler Oliver Bienkowski findet Ihr in diesem kurzen Video.
Viel Spaß beim Pixelhelpen wünscht Euch
Euer
Bonkos

(25) Der kleine Kalli – und die Frauen

Grundsätzlich ging der kleine Kalli davon aus, dass es in seinem Leben nur eine einzige Frau geben könnte. Doch dass bald schon noch weitere Personen weiblichen Geschlechts neben seine Mutter treten würden, das hätte der kleine Kalli nicht gedacht. Sabine, Christina, Julia und Svenja waren als große Sandkastenlieben erst der Beginn. Es folgten Karen, Elisabeth und Theresa. Die Liste könnte Kalli noch endlos fortführen, doch bei all den vielen Namen kann die richtige Reihenfolge nicht gewahrt bleiben. Und ob nach Anna die große Liebe Nadja oder Veronika folgte, das macht nun auch keinen Unterschied. Der kleine Kalli hatte an so viele Damen sein Herz verloren, dass es schon einer gut geschulten Spürhundestaffel bedarft hätte, es wieder zu finden. Obwohl die Frauen so unzählig waren, dass er bereits in der Grundschule mehr Angebetete hatte als es der ihm bekannte Zahlenraum (10) zulies, ist es doch verwunderlich, dass er niemals eine feste Freundin hatte. Vielleicht lag es an seiner zurückgezogenen und introvertierten Art, vielleicht war es seine Mutter, die Kalli als Jugendlicher bis in die Disko folgte. Auch wenn es sich im Nachhinein nicht mehr feststellen lässt, weshalb es mit den Frauen und Kalli nie so richtig funktioniert hat, so könnte Kalli am Ende doch noch die große Liebe finden. Ein erster Schritt in diese Richtung ist jedenfalls gemacht, denn seine Mutter hat ihn neulich bei Elite-Partner.de angemeldet. Es lebe die Liebe!

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