Author Archives: Bonkos

Bonkos’ kurze Filmkritik zu “The Hateful 8”:

+ gute Idee
+/- typischer Tarantino
– Filmmusik
– Geräuschkulisse

Ein Quentin Tarantino Film wie er im Drehbuch steht. Wer schrullige Dialoge a la Pulp Fiction und Splatter a la Kill Bill bei Django vermisst hat, für den bietet sich mit The Hateful 8 die perfekte Mischung an. Ein Western-Kammerstück mit interessanten Akteuren und irren Szenen. Hart, eiskalt und trotz 168 Minuten Laufzeit nicht langweilig. Keinesfalls für schwache Nerven und mithin eher etwas für Tarantino-Fans. Der Film lässt nicht nur Tote und Verletzte zurück, sondern auch den durchgerüttelten Kinobesucher. Trotz Kammerstück überzeugen die Bilder (wenngleich es so scheint als habe man Requisiten von Django verwendet). Die Tonspur hingegen fällt zwar realistisch aus, nervt aber auf Dauer.
8/10 Punkte

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(30) Der kleine Kalli – im world wide web

Es war schon da als Kalli geboren wurde. Er ist mit ihm aufgewachsen wie mit Autos, Strom und Licht. Das world wide web umgibt den kleinen Kalli in allen Lebenslagen. Wo Kallis Eltern früher den Wecker neben dem Bett stehen hatten, liegt heute das Smartphone und übernimmt nicht nur das Wecken sondern zeichnet Kallis Schlafphasen auf – ein nützliches Gimmick, so nennt der kleine Kalli unnütze Dinge. Dabei gab es auch lange vor der Entdeckung des Internets lustige Gimmicks. Zumeist aus Plastik hergestellt, bereicherten diese Dreingaben Yps-Hefte und Kornflakepackungen. Aber vorbei sind die Zeiten als AOL uns mit CDs überhäufte. Unter dem Wandel des digitalen Neulands leidet, so vermuten es zumindest Kallis Eltern, insbesondere Kallis Sprache. So sollen Programme (neudeutsch Apps) wie WhatsApp – trotz Autokorrektur des Smartphones – die Rechtschreibung blockieren. Und nicht zuletzt der Einfluss der sozialen Netzwerke wirkt sich auf Kallis Sprechweise aus. So läuft der Erzählkreis in Kallis Kindergarten schon nach dem Muster “mein Wochenende verlief eigentlich ruhig, doch was dann geschah, war unglaublich…” ab. Als der kleine Kalli allerdings anfing und “Ekelbilder” vom Mittagessen auf Instagram zu verbreiten, ziehen Kallis Eltern, die noch zu der Generation der “www”-Eingeber in der Browserzeile gehören, die Notbremse und kündigen ganz analog den Internetzugang.

Neuerscheinung

Foto: die-maut.de

Foto: die-maut.de

Mein neues Buch „Die Vereinbarkeit der sogenannten Pkw-Maut mit dem Recht der Europäischen Union“ ist im Ergon-Verlag erschienen und ab sofort im Handel erhältlich.
Darin werden die wesentlichen Fragen der Europarechtskonformität der deutschen Ausgestaltung der Pkw-Maut geklärt. Herausgegeben von der Juristischen Fakultät der Universität Würzburg bietet das Werk einen umfassenden Blick auf die rechtlichen Aspekte der Infrastrukturabgabe und zeigt Schwachstellen der verabschiedeten Gesetze auf.

Foto: die-maut.de

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Alle Informationen zum Buch finden Sie unter: www.die-maut.de

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Bonkos’ kurze Filmkritik zu „The Revenant“:

– keine Handlung
– unlogisch/unrealistisch
– langweilig
+ Kamera

Was dieser Film soll, bleibt dem Zuschauer nach zähen 156 Minuten noch verborgen. Eine abgrundtiefschlechte Mischung aus Django, Huckleberry Finn, Wolfsblut, Pocahontas und Dokumentationsfilm. Die erste Szene erweckt zwar Hoffnung auf eine realistische Inszenierung eines Westernstreifens mit gutem Potential, aber das war es dann auch. In Sachen Brutalität und unrealer Darstellung stellt der Streifen „Die Passion Christi“ locker in den Schatten. DiCaprio als Hauptdarsteller hätte wunderbar von Til Schweiger ersetzt werden können, kriecht dieser doch 90 Prozent der Zeit stumm am Boden herum. Stumpfsinnige Gewalt ohne Botschaft, die James Wan (SAW) erblassen lassen würden. Wer Filmfehler sucht, der wird hier fündig. Kurz um: Man kann nur vor diesem Streifen warnen, der zu allem Überfluss die Zeit des geneigten Zuschauers stiehlt. Da helfen auch keine tollen Kameraeinstellungen von Ameisen drüber hinweg, der Film ist einfach nur schlecht.
02/10 Punkte

Bonkos’ kurze Filmkritik zu „Star Wars: Das Erwachen der Macht“:

+ gute Story
+ Spannung
+ Star Wars Flair
+ detailreich
+ witzig

Kann man die ohnehin schon extrem hohen Erwartungen an eine Star Wars-Fortsetzung übertreffen? Man kann. Jedenfalls schüttelt der Regisseur J.J. Abrams scheinbar mit Leichtigkeit einen mehr als würdigen Nachfolgefilm aus dem Ärmel. Der Film bietet im klassischen Star Wars Flair alles was das Fan-Herz begehrt. Nicht nur die liebevolle Aufmachung und die gut dosierte Action sondern insbesondere die guten Sprüche machen Episode 7 zu dem vielleicht besten Streifen in der Reihe. Das Erwachen der Macht knüpft inhaltlich wie optisch perfekt an die Klassiker an. Die Story bietet sehr viel Abwechslung und auch die Schauspieler überzeugen allesamt in ihren Rollen. Alte Bekannte und neue Figuren harmonieren bestens. Unbedingt anschauen (3D braucht’s nicht)!
10/10 Punkte

Dr. Oetker: Geschmacklose Geschäfte

Foto: Pixelhelper

Foto: Pixelhelper

Ein neuer Artikel von mir ist auf f1rstlife.de erschienen. Darin geht es um die geschmacklosen Geschäfte der Familie Oetker in der Rüstungsindustrie, aber auch um den Aktionskünstler Oliver Bienkowski, der mit seiner Pixelhelper-Foundation auf eben diese Missstände hinweisen will. Es warten scheinegeile Videos und traurige Wahrheiten auf den gewillten Leser.
Mehr erfahren.

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Bonkos’ kurze Filmkritik zu “Bridge of Spies – Der Unterhändler”:

+ packende Bilder
+ Liebe zum Detail
+ gute Schauspieler
– fadengrade Story

Die Geschichte um den amerikanischen Anwalt Donovan (Tom Hanks), der im geteilten Deutschland den Austausch zweier Spione arrangieren soll, ist an sich zwar von Beginn an eine fadengerade Nummer ohne größere Überraschungen, jedoch vermögen die detailreichen und lebendigen Bilder zu überzeugen. Spielberg gelingt es eindrucksvoll, den Zuschauer in die Zeit des kalten Krieges zu versetzen. Nicht zuletzt die schauspielerische Leistung (auch der vielen deutschen Akteure) trägt zur gelungenen Atmosphäre des Films bei. Besonders gelungen ist die Zeichnung des Rechtsanwalts, der für Verfassungsprinzipien eintritt, ohne dass der Bogen an amerikanischem Pathos überspannt wird.
Insgesamt absolut sehenswert.
8/10 Punkte

Bonkos’ kurze Filmkritik zu “Die Tribute von Panem – Mockingjay Teil 2”:

+ Aufmachung
– zu wenig Action
– zu dick aufgetragen

Eins vorweg: Der Film ist der zweite Teil vom dritten Teil und das merkt man – zumindest am Anfang. Es dauert eine ganze Weile, bis die Story Fahrt aufnimmt. Man tut gut daran, vor dem Kinobesuch nochmals Teil 3.1 anzuschauen. Es folgt das große Finale ohne die große Action. Dabei stellt sich Katniss genauso unbeholfen an wie Frodo und Bilbo Beutlin und gibt den Tölpel. Das Ganze endet in großem Geschnulze. Aber der letzte Teil bietet auch super inszenierte Szenen mit netten inhaltlichen und filmtechnischen Ideen. Gute Unterhaltung ist allemal gegeben. Besonders gelungen ist die ständige Ungewissheit darüber, wem man vertrauen kann (ähnlich wie bei Fluch der Karibik). Bleibt für das Prequel nur zu sagen/wünsche: und Action!
7/10 Punkte

Bonkos’ Bild des Tages:

Foto: bonkos.de

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Bonkos’ Banalitäten des Alltags:

Eben in der Vorlesung:
Student: Ist das klausurrelevant?
Professor: Die Antwort zu dieser Frage würde Sie nur verunsichern…

‪#‎DoItLikeDeMaiziere‬ ‪#‎klausurrelevant‬

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Bonkos’ Facebookmoment des Tages:

Dieser Moment wenn man unter 3000 Kommentaren endlich den des Freundes gefunden hat und man feststellt, dass es sich nur um eine beschissene Verlinkung handelt.

Bonkos’ Tipp des Tages:

Bonbons einfach schon vor dem Theaterbesuch von der Knisterfolie befreien!

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