Filmkritiken

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Bonkos’ kurze Filmkritik zu “Suicide Squad”:

– schwache Story
– zu lange Hinführung
– schwache schauspielerische Leistung

Ich habe definitiv nichts gegen sinnlose Action, aber (!) dieser Streifen ist derart unausgereift und sinnbefreit, dass sich der Zuschauer schon fragt, was ihm da eigentlich präsentiert wird. Was zum Beispiel der Echsenmann in dem Film zu suchen hat, bleibt ein Rätsel. Wieso nicht ein einziger lustiger Moment darin zu finden ist und warum die Schauspieler derart schlecht spielen, all das lässt der Film offen. Auch die Szene nach dem Abspann lüftet den Schleier nicht. Vielleicht wird in einem zweiten Teil geklärt woher plötzlich komische Monster kommen und warum sie nur in einer Stadt zu finden sind. Bis dahin bleibt leider nur eine schlechte Bewertung.

3/10 Punkte

 

Anmerkung:
Diesen Film habe ich im Autokino “Drive In” in Frankfurt Gravenbruch angeschaut.

Bonkos’ kurze Filmkritik zu “Die Unfassbaren 2”:

+ gute Story
+ Überraschungen
+ Spannung

Ein toller zweiter Teil ist dem Regisseur Chu mit “Die Unfassbaren 2” gelungen. Voller Überraschungen, Windungen und einer durchdachten Story knüpft der Film perfekt an den ersten Teil an und entführt den Zuschauer in eine Welt voll mit optischen Täuschungen, Tricks und Mogeleien. Insbesondere Lizzy Caplan überzeugt in der Rolle der Lula als neues Teammitglied. Überhaupt hat man das Gefühl, dass dieser Film einen besseren Feinschliff bekommen hat als der erste Teil. Ein wundervoller Streifen, der mit viel Spannung für magische Momente sorgt. Mein Tipp: Lasst euch verzaubern!

9/10 Punkte

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Bonkos’ kurze Filmkritik zu “Jason Bourne”:

+ gute Action
+ im Stil der alten Bourne Filme
+ gut eingewobene Story
– Kameraführung

Um es vorweg zu sagen: endlich mal wieder ein richtiger Bourne Film. Was auch immer uns das Bourne Vermächtnis sagen wollte, ich bin froh, dass die Reihe nun mit Matt Damon fortgesetzt wird. Und sie wird noch weiter gehen. Der Film überzeugt auf ganzer Linie. Bietet gute Action, eine sehr bekannte aber solide Story, die sogar versucht auf aktuelle Entwicklungen einzugehen (was mehr oder weniger gut gelingt), und hält den Zuschauer über zwei Stunden im Bann. Der Streifen fügt sich perfekt in die Bourne Reihe ein und man erfährt wieder etwas mehr von Bournes Vergangenheit. Was dem Film dennoch fehlt? Ein Kameramann! Die wackelige Kameraführung ist gerade auf der großen Kinoleinwand ein echter Belastungstest. Dabei wird es dem Zuschauer nicht wie gewohnt bei Faustkämpfen (die es immer noch gibt) schlecht, sondern bei Verfolgungsjagden a la “James Bond” und “The Fast and the Furious”. Definitiv sehenswert. Wenn man den Kameramann von “Spectre” angerufen hätte, wäre sogar noch ein Punkt mehr drin gewesen. So sind es “nur”

8/10 Punkte

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Bonkos’ kurze Filmkritik zu “Pets”:

+ lustig
+ teilweise gute 3D-Effekte
– mittelmäßige Story
– verschenktes Potential

Pets ist ein gelungener und ansehnlicher Animationsfilm. Mit lustigen Szenen und netten Charakterzeichnungen der verschiedenen Haustiere taucht der Zuschauer ein in die geheime Welt der Haustiere. Sicher hätte man an der ein oder anderen Stelle noch eine Schippe drauf legen können, aber dennoch ist der Film ein netter Zeitvertreib für die Familie. Wer sich ohnehin für das Leben seiner tierischen Mitbewohner interessiert, sollte sich den Film anschauen. Wer großes Kino a la Ice Age erwartet wird wohl ein wenig enttäuscht sein. Als Trickfilm gelingt das 3D gut und überzeugt (leider an zu wenigen Stellen) mit netten Effekten.

Alles in allem
7/10 Punkte

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Bonkos’ kurze Filmkritik zu “Star Trek Beyond”:

+ actionreich
– dünne Story
– schlechte 3D-Effekte

Das neuste Actionspektakel um Captain Kirk glänzt mehr durch actiongeladene Szene als durch eine durchdachte Story. Damit schafft es der Streifen leider nicht, an die herausragenden Filme zuvor anzuknüpfen. Es fehlt einfach an Detailverliebtheit und durchdachten Handlungssträngen. Was bleibt ist ein akzeptabler Actionstreifen, der nicht sonderlich viel zu bieten hat. Auch der Charme der Star Trek Serie kommt nur bedingt zur Geltung. Schade eigentlich, zumal die letzten Filme der Reihe tatsächlich kleine Brillianten der Kinogeschichte waren.

Insgesamt
7/10 Punkte

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Bonkos’ kurze Filmkritik zu “The First Avenger: Civil War”:

+ Story
+ Kamera
+ detailreiche Bilder

Eine gelungene Comicverfilmung die kaum Wünsche offen lässt. Gute Action und eine nette Story machen den Film zu einem angenehmen Filmvergnügen. Die Sprüche und Action kommen in diesem Streifen zwar nicht feuerwerkartig über die Leinwand aber dennoch mach der Film Spaß. Jede Menge Actionhelden, die sich die Ehre geben und dabei ziemlich detailreich in Szene gesetzt sind. Auch das Anschauen in 3D lohnt sich, die Effekte sind gut. Nach 2,5 h Filmvergnügen bleibt nur der Wunsch nach mehr Avengers!
Insgesamt
8/10 Punkte

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Bonkos’ kurze Filmkritik zu “Deadpool”:

+ Kamera
+ Sprüche
+ ideenreich
– zu vulgäre Sprache

Ein Liebesfilm wie aus der Feder von Terminator. Dabei besteht der Inhalt hauptsächlich aus guten Actionszenen und derben, lustigen Sprüchen. Ein Antisuperheld im Schönheitswahn. Ein Film mit sehr vulgärem Grundton und “Message”. Besonders gelungen ist der Aufzug der Story und das Spiel auf der Metaebene. Absolutes Highlight sind der Vorspann und die Anfangsszenen, hier Punkten Regie und Kamera. Der Film startet extrem stark, lässt aber zum Ende hin etwas nach. Ein toller Film – nicht nur für Marvel Fans.
8/10 Punkten

Bonkos’ kurze Filmkritik zu “The Hateful 8”:

+ gute Idee
+/- typischer Tarantino
– Filmmusik
– Geräuschkulisse

Ein Quentin Tarantino Film wie er im Drehbuch steht. Wer schrullige Dialoge a la Pulp Fiction und Splatter a la Kill Bill bei Django vermisst hat, für den bietet sich mit The Hateful 8 die perfekte Mischung an. Ein Western-Kammerstück mit interessanten Akteuren und irren Szenen. Hart, eiskalt und trotz 168 Minuten Laufzeit nicht langweilig. Keinesfalls für schwache Nerven und mithin eher etwas für Tarantino-Fans. Der Film lässt nicht nur Tote und Verletzte zurück, sondern auch den durchgerüttelten Kinobesucher. Trotz Kammerstück überzeugen die Bilder (wenngleich es so scheint als habe man Requisiten von Django verwendet). Die Tonspur hingegen fällt zwar realistisch aus, nervt aber auf Dauer.
8/10 Punkte

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Bonkos’ kurze Filmkritik zu „The Revenant“:

– keine Handlung
– unlogisch/unrealistisch
– langweilig
+ Kamera

Was dieser Film soll, bleibt dem Zuschauer nach zähen 156 Minuten noch verborgen. Eine abgrundtiefschlechte Mischung aus Django, Huckleberry Finn, Wolfsblut, Pocahontas und Dokumentationsfilm. Die erste Szene erweckt zwar Hoffnung auf eine realistische Inszenierung eines Westernstreifens mit gutem Potential, aber das war es dann auch. In Sachen Brutalität und unrealer Darstellung stellt der Streifen „Die Passion Christi“ locker in den Schatten. DiCaprio als Hauptdarsteller hätte wunderbar von Til Schweiger ersetzt werden können, kriecht dieser doch 90 Prozent der Zeit stumm am Boden herum. Stumpfsinnige Gewalt ohne Botschaft, die James Wan (SAW) erblassen lassen würden. Wer Filmfehler sucht, der wird hier fündig. Kurz um: Man kann nur vor diesem Streifen warnen, der zu allem Überfluss die Zeit des geneigten Zuschauers stiehlt. Da helfen auch keine tollen Kameraeinstellungen von Ameisen drüber hinweg, der Film ist einfach nur schlecht.
02/10 Punkte

Bonkos’ kurze Filmkritik zu „Star Wars: Das Erwachen der Macht“:

+ gute Story
+ Spannung
+ Star Wars Flair
+ detailreich
+ witzig

Kann man die ohnehin schon extrem hohen Erwartungen an eine Star Wars-Fortsetzung übertreffen? Man kann. Jedenfalls schüttelt der Regisseur J.J. Abrams scheinbar mit Leichtigkeit einen mehr als würdigen Nachfolgefilm aus dem Ärmel. Der Film bietet im klassischen Star Wars Flair alles was das Fan-Herz begehrt. Nicht nur die liebevolle Aufmachung und die gut dosierte Action sondern insbesondere die guten Sprüche machen Episode 7 zu dem vielleicht besten Streifen in der Reihe. Das Erwachen der Macht knüpft inhaltlich wie optisch perfekt an die Klassiker an. Die Story bietet sehr viel Abwechslung und auch die Schauspieler überzeugen allesamt in ihren Rollen. Alte Bekannte und neue Figuren harmonieren bestens. Unbedingt anschauen (3D braucht’s nicht)!
10/10 Punkte

Bonkos’ kurze Filmkritik zu “Bridge of Spies – Der Unterhändler”:

+ packende Bilder
+ Liebe zum Detail
+ gute Schauspieler
– fadengrade Story

Die Geschichte um den amerikanischen Anwalt Donovan (Tom Hanks), der im geteilten Deutschland den Austausch zweier Spione arrangieren soll, ist an sich zwar von Beginn an eine fadengerade Nummer ohne größere Überraschungen, jedoch vermögen die detailreichen und lebendigen Bilder zu überzeugen. Spielberg gelingt es eindrucksvoll, den Zuschauer in die Zeit des kalten Krieges zu versetzen. Nicht zuletzt die schauspielerische Leistung (auch der vielen deutschen Akteure) trägt zur gelungenen Atmosphäre des Films bei. Besonders gelungen ist die Zeichnung des Rechtsanwalts, der für Verfassungsprinzipien eintritt, ohne dass der Bogen an amerikanischem Pathos überspannt wird.
Insgesamt absolut sehenswert.
8/10 Punkte

Bonkos’ kurze Filmkritik zu “Die Tribute von Panem – Mockingjay Teil 2”:

+ Aufmachung
– zu wenig Action
– zu dick aufgetragen

Eins vorweg: Der Film ist der zweite Teil vom dritten Teil und das merkt man – zumindest am Anfang. Es dauert eine ganze Weile, bis die Story Fahrt aufnimmt. Man tut gut daran, vor dem Kinobesuch nochmals Teil 3.1 anzuschauen. Es folgt das große Finale ohne die große Action. Dabei stellt sich Katniss genauso unbeholfen an wie Frodo und Bilbo Beutlin und gibt den Tölpel. Das Ganze endet in großem Geschnulze. Aber der letzte Teil bietet auch super inszenierte Szenen mit netten inhaltlichen und filmtechnischen Ideen. Gute Unterhaltung ist allemal gegeben. Besonders gelungen ist die ständige Ungewissheit darüber, wem man vertrauen kann (ähnlich wie bei Fluch der Karibik). Bleibt für das Prequel nur zu sagen/wünsche: und Action!
7/10 Punkte