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Fahrzeugtausch

RueckspiegelKenne ich ja sonst nur aus dem Rückspiegel. Am Wochenende hatte Emma die Gelegenheit bei einem Fahrsicherheitstraining auf dem Gelände des ADAC-Nordbayern in Schlüsselfeld einem Aston Martin auf Augenhöhe zu begegnen. Mit neuen Winterreifen ausgestattet jagte Emma durch die Kurven des Trainingsgeländes. Beim Perfektionstrainings schlug sich die alte Dame wacker und überzeugte auch ohne elektrische Helferlein. Ein tolles Erlebnis.

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Bonkos’ TV-Tipp des Tages:

FlugzeugAm  heutigen Montag zeigt die ARD um 20.15 Uhr das neue Theaterstück von Ferdinand v. Schirach “Terror”. Die Verfilmung mit dem Titel “Terror – Ihr Urteil” ist dabei interaktiv ausgestaltet, sodass der Zuschauer das Urteil des Gerichtsprozesses beeinflusst.

Gegenstand des Stücks ist der Prozess gegen einen Luftwaffepiloten, der eigenmächtig ein Passagierflugzeug abgeschossen hat, welches – gekapert von Terroristen – auf ein voll besetztes Fußballstadion zu stürzen drohte. Schirach lädt den Zuschauer ein, sich mit dem Dilemma “Leben gegen Leben” zu befassen.

Sicherlich ein sehenswerter Film, der sich in die tiefen des Lebensschutzes und persönliche Empfindungen und Moralentscheidungen einbohrt.
Daher meine Empfehlung!

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Mit dem Auto zur Bahncard

Danke, liebe Bahn!
bahnserviceDa kann man ruhig mal Danke sagen. Flattert doch die Tage ein Schreiben in meinen Briefkasten, worin ein Gutschein für eine kostenlose Bahncard 25 ist. Betreff des Schriebens: “Guter Grund, das Auto stehen zu lassen”. Toll!
Dazu muss ich lediglich zum nächsten DB Reisezentrum (40km entfernt, keine Zugverbindung) und schwuppdiwupp erhalte ich die Bahncard. Da kam ich doch auf die Idee, dass so ein ökologisches Unternehmen wie die Bahn (Ökostrom,…) mir den Gutschein doch sicher auch beim Onlinekauf verbuchen kann.
Anruf bei der netten Hotline genügt und zack sind 10 Minuten Zeit und 60 €ent weg. Hat der Mitarbeiter abgehoben und gleich wieder aufgelegt. Rascher Service aber wenig Informationsgehalt. Neuer Versuch. Nach weiteren 10 Minuten dann die Auskunft, die man befürchtet:
“Steht doch alles im Schreiben drin: einzulösen im DB Reisezentrum.”
Außerdem seien die Gutscheine ja personengebunden. Ich starte noch einen letzten Versuch und verweise auf meine BC-Nummer und Kundennummer in der Hoffnung, man kann in der Datensammlung erkennen, dass ich zu den Auserwählten gehöre. Fehlanzeige, die Dame am Telefon lacht, beteuert schließlich, dass Sie auf Kundendaten gar nicht zugreifen könne (wie dumm von mir). Und auch mein Hinweis darauf, dass ich den Gutschein nur einmal einlösen werde, weil mir zwei Bahncard 25 nichts bringen, wird gekonnt ignoriert.
Am Ende also ein guter Grund, dann doch das Auto zu nehmen, um damit zum nächsten DB Reisezentrum zu fahren und den Gutschein einzulösen. Liebe Bahn, du hast es verstanden!
Liebe Grüße aus dem 21. Jahrhundert dein Kunde (Kun-de, Substantiv, jmd., der gerne deine Dienstleistungen in Anspruch nehmen würde)
S. Hartmann

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Bonkos’ Bild des Tages:

Festung in den WolkenDa braut sich was zusammen. Die Würzburger Festung kurz bevor sie in Wattewolken eingehüllt wird. Das Foto trägt den Titel “gecloud”.

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(38) Der kleine Kalli – wird Organspender

Bis vor kurzem dachte der kleine Kalli noch, das Wort “Organspender” sei ein Synonym für waghalsige Motorradfahrer. Bei Autofahrten sagte sein Vater immer “Schau mal Kalli, schon wieder ein Organspender!”, wenn ein Biker im rasanten Tempo an der Familienkutsche vorbeisauste. Es brauchte etliche Jahre und einen Kinobesuch, damit ausgerechnet Ralf Schmitz ihn auf dieses ernste Thema aufmerksam machte. Eigentlich, so kam es Kalli in den Sinn, sollte doch jeder Bürger zum 18. Geburtstag einen Organspendeausweis geschenkt bekommen. Dann können sich die jungen Erwachsenen das erste Mal in ihrem Leben einer wichtigen Entscheidung stellen. Der kleine Kalli musste bei dem Wort “Entscheidung” unweigerlich an seine Schulkameradin Sabine denken. Sabine war klug, schön und unglaublich unentschlossen. Sie kreuzte stets das “Vielleicht” auf den Willst-Du-mit-mir-gehen-?-Zetteln an und war schon am Schulkiosk hoffnungslos überfordert sich zwischen Vanille- und Schokotrinkpäckchen zu entscheiden. Kurze Zeit nach dem Kinobesuch bestellte Kalli für sich und seine Familie Organspendeausweise, um diese gemeinsam auszufüllen. Doch das Unterfangen gestaltete sich äußerst schwierig. Während die einen sich sicher waren, dass der Notarzt beim Anblick des Organspendeausweises alle Rettungsversuche unterlassen würde, war für die anderen klar, dass der Spruch “Ein Herz für Kinder” wörtlich zu nehmen sei. Bei all dem Für und Wider fühlte sich Kalli plötzlich vollkommen überfordert und sah sich dieser tiefgreifenden Entscheidung nun so gar nicht mehr gewachsen. Und so kam es, dass Kalli sich dazu entschloss, auf dem Ausweis bei “Über JA oder NEIN soll folgende Person entscheiden” Sabine einzutragen. Ralf Schmitz hatte eben doch Recht, man muss der Sache nur mit Humor begegnen.

Unbequemer Glaube

In der aktuellen Ausgabe der katholischen Tageszeitung “Die Tagespost” (DT) ist mein Artikel “Unbequemer Glaube” erschienen. Darin stelle ich klar, dass wir unser tägliches Verhalten immer neu an unseren Werten und Vorstellungen messen müssen. Ein verkaufsoffener Sonntag kann sicherlich eine Sonntagsgestaltung sein, aber zu welchem Preis? In unserer Gesellschaft sind wir ständig neuen Einflüssen und “Versuchungen” ausgesetzt. Vieles ist leicht zugänglich und einfach. Doch nicht immer ist der einfache und leichte Weg auch der richtige.

Die Schönstatt-Mannesjugend Fulda und weitere Demoteilnehmer. Foto: Hartmann

Die Schönstatt-Mannesjugend Fulda und weitere Demoteilnehmer. Foto: Hartmann

Anlass für den Beitrag war der erneut angekündigte verkaufsoffene Sonntag in der Gemeinde Petersberg bei Fulda. Hier hatten KAB und Ver.di erfolgreich gegen die Ladenöffnung am Sonntag geklagt. Im April demonstrierten wir dort für den Werktagseinkauf. Wie prekär die Lage ist, zeigt auch die Tatsache, dass morgen der Sonntagseinkauf in Hünfeld und nächste Woche in Fulda möglich ist.

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Bonkos’ Bild des Tages:

Festung bei NachtDie Würzburger Festung bei Nacht. Schwebend über der Stadt thront die Festung Marienberg.

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Bonkos’ kurze Film zu “Findet Dorie”:

+ lustige Szenen
+ gute Story
+ überragende Weisheiten
+ gute Charaktere
– 3D

Findet Dorie ist eine tolle Fortsetzung von findet Nemo und entführt den Zuschauer in eine bunte Unterwasserwelt voller eigenartiger Charaktere. Mit jeder Menge gutem Witz und Charme ausgestattet, unterhält der Streifen Groß und Klein. Eine lustige Geschichte über einen Fisch mit Alzheimer bzw. Gedächtnisverschwund. Zum Punktabzug führt das quasi nicht vorhandene 3D, was bei einem solchen Animationsfilm eigentlich unentschuldbar ist, sowie der deutlich zu kurz geratene Auftritt der Möwen.
Insgesamt
8/10 Punkten

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Bonkos’ Bild des Tages:

KardinalfischEin Kardinalfisch im Kaltwasserbecken. Die vielleicht katholischsten Fische der Welt verdanken ihren Namen der kardinalroten Färbung, sind aber auch sonst kleine Eminenzen. Ob es sich im Aquarium um Weihwasser handelt, kann ich allerdings nicht sagen…

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(37) Der kleine Kalli – auf der Datenautobahn

Es gab Zeiten, da surfte man über die Telefonleitung im Internet. Heute telefoniert man über die Internetleitung. Dabei hat sich an der eigentlichen Verkabelung gar nichts geändert. Es gab Zeiten, in denen das Telefonkabel von der Post verlegt wurde. Heute braucht es nicht einmal mehr Kabel. Der kleine Kalli gehört noch zu den Jungs, die in Zeiten aufgewachsen sind, in denen echte Kerle in den Pausen Diddl-Blätter tauschten und man der Liebsten noch JA-NEIN-VIELLEICHT-Zettel zusteckte. Und letzteres tat nicht nur der kleine Kalli im vollen Bewusstsein darüber, dass die Felder JA und NEIN nur pro forma auf dem Zettel aufgetragen wurden. Was auch immer es ist, dass Kinder heutzutage mehr Spaß an bunten Apps und Mobilgeräten haben, die zwar in Sachen Musikauswahl einen Walkman um Welten schlagen, bei der Akkulaufzeit jedoch erblassen, die Kinder lieben die stromgesteuerte digitale Welt. Wo früher Arm und Reich an Geld gemessen wurde, ist der gesellschaftliche Graben heute in Form der Internetgeschwindigkeit zu verzeichnen. Wer auf dem Land lebt und keinen Zugang zur digitalen Welt hat, der muss auch weiterhin Diddl-Blätter tauschen und Zettel schreiben, statt Instagram zu füttern oder WhatsApp zu füllen. Der kleine Kalli musste sich erst zurechtfinden auf den Datenautobahnen. Da hilft ihm auch sein neues Auto mit all den technischen Assistenten wenig. Immerhin will seit neustem auch dieses einst einfache Gerät der Mobilität sich upgedatet wissen. Und dann sitzt der kleine Kalli in seinem Hightech-PS-Boliden und fragt sich, ob die wirklich sinnvoll ist, dem Fortschritt hinterher zu rennen, oder ob nicht doch das Leben als Selbstversorger mit drei Kühen, zwei Schweinen, ein paar Hühnern und einem Acker mit Kartoffeln nicht viel einfacher und erfüllender ist. Und wie er so in Gedanken bei anstrengender körperlicher Feldarbeit ist, lässt sich der Kalli von seinen Massagesitzen so richtig schön verwöhnen.

Bonkos’ Bild des Tages:

KilianWürzburg im Nebel. Die Alte Mainbrücke hat ihren ganz besonderen Charme. Insbesondere morgens, wenn die Stadt langsam zum Leben erweckt, gibt sie ein tolles Motiv ab. Der heiligen Kilian jedenfalls lässt sich sowohl die Blitzlichter als auch die ersten Sonnenstrahlen des Tages gefallen.

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Bonkos’ Halbwahrheit des Tages:

Falsch ist:
“Lieber Kunde, Sie surfen jetzt bis Ende des Monats mit reduzierter Geschwindigkeit.”

Wahr ist:
“Lieber Kunde, wir haben Ihnen jetzt das Internet bis Ende des Monats ausgeschaltet.”

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