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Bonkos‘ kurze Filmkritik zu „Jason Bourne“:

+ gute Action
+ im Stil der alten Bourne Filme
+ gut eingewobene Story
– Kameraführung

Um es vorweg zu sagen: endlich mal wieder ein richtiger Bourne Film. Was auch immer uns das Bourne Vermächtnis sagen wollte, ich bin froh, dass die Reihe nun mit Matt Damon fortgesetzt wird. Und sie wird noch weiter gehen. Der Film überzeugt auf ganzer Linie. Bietet gute Action, eine sehr bekannte aber solide Story, die sogar versucht auf aktuelle Entwicklungen einzugehen (was mehr oder weniger gut gelingt), und hält den Zuschauer über zwei Stunden im Bann. Der Streifen fügt sich perfekt in die Bourne Reihe ein und man erfährt wieder etwas mehr von Bournes Vergangenheit. Was dem Film dennoch fehlt? Ein Kameramann! Die wackelige Kameraführung ist gerade auf der großen Kinoleinwand ein echter Belastungstest. Dabei wird es dem Zuschauer nicht wie gewohnt bei Faustkämpfen (die es immer noch gibt) schlecht, sondern bei Verfolgungsjagden a la „James Bond“ und „The Fast and the Furious“. Definitiv sehenswert. Wenn man den Kameramann von „Spectre“ angerufen hätte, wäre sogar noch ein Punkt mehr drin gewesen. So sind es „nur“

8/10 Punkte

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Bonkos‘ kurze Filmkritik zu „Pets“:

+ lustig
+ teilweise gute 3D-Effekte
– mittelmäßige Story
– verschenktes Potential

Pets ist ein gelungener und ansehnlicher Animationsfilm. Mit lustigen Szenen und netten Charakterzeichnungen der verschiedenen Haustiere taucht der Zuschauer ein in die geheime Welt der Haustiere. Sicher hätte man an der ein oder anderen Stelle noch eine Schippe drauf legen können, aber dennoch ist der Film ein netter Zeitvertreib für die Familie. Wer sich ohnehin für das Leben seiner tierischen Mitbewohner interessiert, sollte sich den Film anschauen. Wer großes Kino a la Ice Age erwartet wird wohl ein wenig enttäuscht sein. Als Trickfilm gelingt das 3D gut und überzeugt (leider an zu wenigen Stellen) mit netten Effekten.

Alles in allem
7/10 Punkte

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Bonkos‘ kurze Filmkritik zu „Star Trek Beyond“:

+ actionreich
– dünne Story
– schlechte 3D-Effekte

Das neuste Actionspektakel um Captain Kirk glänzt mehr durch actiongeladene Szene als durch eine durchdachte Story. Damit schafft es der Streifen leider nicht, an die herausragenden Filme zuvor anzuknüpfen. Es fehlt einfach an Detailverliebtheit und durchdachten Handlungssträngen. Was bleibt ist ein akzeptabler Actionstreifen, der nicht sonderlich viel zu bieten hat. Auch der Charme der Star Trek Serie kommt nur bedingt zur Geltung. Schade eigentlich, zumal die letzten Filme der Reihe tatsächlich kleine Brillianten der Kinogeschichte waren.

Insgesamt
7/10 Punkte

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Historische Bruderkriegsschlacht Uettingen

Am letzten Juliwochenende 2016 gedachte das kleine unterfränkische Dorf Uettingen in der Nähe von Würzburg der historischen Ereignissen des Bruderkrieges im Jahre 1866. Zur Gedenkfeier haben die Einwohner allerhand liebevoll gestalteter Stände und ein gelungenes Rahmenprogramm auf die Beine gestellt. Wo vor 150 Jahren einst Preußen und Bayern feindlich gegenüber standen, konnten interessierte Besucher beispielsweise das Leben zur damaligen Zeit näher kennenlernen. Ein Feldlazarett, ein Biwak, eine Schmiede sowie eine Ausstellung zum Bürgerkrieg waren nur einige der vielen Stationen, die man ansteuern und erkunden konnte. Daneben gab es zahlreiche Vorführungen, die die Ereignisse des Deutsch-Deutschen Krieges hautnah erlebbar machten. So zeigte die Feuerwehr wie schwierig es zur damaligen Zeit war, Brände zu löschen. Höhepunkt des Festbetriebes war die Nachstellung der Schlacht auf den Feldern vor Uettingen. Hier beschossen sich preußische und bayerische Darsteller und sorgten für ein imposantes Spektakel.

 

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Bonkos‘ Bild des Tages:

Fuldaer Bahnhof am Abend

Fuldaer Bahnhof am Abend

Der Fuldaer Bahnhof an einem lauen Sommerabend lädt zum träumen ein. Ob sich wohl schon bald der verspätete ICE nähert oder ob die Oberleitungen überhaupt Strom führen? Fragen über Fragen. Zeit zum Nachdenken und Bestaunen hat man jedenfalls genügend.

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Der magische Knopf

Der magische Knopf

Der magische Knopf

Mit nur einem einzigen Knopfdruck können MX5-Fahrer Kinderaugen zum Strahlen bringen. Eine Wunderwaffe der Technik. Dabei geht der Charme, der sich auf Knopfdruck versprüht, neuen Autos gänzlich ab. Dieses Symbol steht zweifelsohne für jede Menge Spaß und neugierige Blicke. Augen auf im Straßenverkehr – für Mx5-NA-Fahrer ganz leicht umsetzbar.

 

 

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Carglass repariert, Carglass tauscht aus

Carglass repariert

Carglass repariert

Ein Steinschlag auf der Windschutzscheibe ließ Emma einem bekannten Radiospot in die Werkstatt folgen. Anmeldung, Termin, Reparatur und Kaffee gingen problemlos über die Bühne. Das Ergebnis ist OK. Zwar sieht man die kleine Einschlagstelle noch, aber immerhin ist sie jetzt mit irgendeiner Spezialmasse zugeschmiert. Die Scheibe hat das Procedere ebenfalls überlebt und meine Teilkasko hat sich das erste mal bezahlt gemacht. Teuer ist der Spaß dennoch. Immerhin 111 € kostete der überaus freundliche und schnelle Service. Hoffentlich hält der Kitt.

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Bonkos‘ Bild des Tages:

Festung Marienberg

Festung Marienberg

Die Sonne macht eine kleine Pause. Zeit, die Festung Marienberg (Würzburg) mal ins rechte Licht zu rücken. Von den Schweden eingenommen und später von den Fürsten ausgebaut, scheinen wohl noch heute Bauarbeiten auf dem Programm zu stehen.

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Lack ab? Sprayer on!

Irgendwann ist der Lack einfach ab. Da nützt alles nichts. Nachdem Emma bereits mit kleinen Bläßchen zu kämpfen hatte, war die Wäsche dann wohl der Todesstoß. Es hat sich bewährt, sofern man im Besitz eines roten MX 5 ist, rote Farbe zur Hand zu haben. Eine kleine Kosmetische Reparatur, ein großer Effekt für den flüchtigen Betrachter.

vorher

vorher

lackiert

nachher

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2000 Jahre alten Trick verraten

Christus auf dem Schulweg. Im Hintergrund ist eine frühe Version der "Floating Piers" zu erkennen.

Christus auf dem Schulweg. Im Hintergrund ist eine frühe Version der „Floating Piers“ zu erkennen.

Über zweitausend Jahre haben seine Fans gerätselt, doch nun ist das Geheimnis gelüftet. Seine Geschichte ist ein weltweiter Bestseller und keinem Kritiker gelang es in all den Jahren ihm auf die Schliche zu kommen. Christus* sorgte bereits in jungen Jahren mit wundersamen Auftritten für aufsehen. Nun hat er das Geheimnis um eine seiner wohl bekanntesten Einlagen, das Laufen über Wasser, gelüftet.

Dabei scheint alles gar nicht mehr so spektakulär, wirft man nur einen Blick hinter die Kulissen. Und eben diesen Einblick hat Christus nun nach langer Zeit seinem Publikum gewährt. Mittels Pontons, die von Stoffbahnen umspannt werden, entsteht eine Art Brücke. Das ist alles. Der große Zauber sei das natürlich nicht, erklärt Christus. Dass er sein Geheimnis über zweitausend Jahre geheim halten konnte, ist hingegen wirklich beachtlich.

Im norditalienischen Iseosee wurde der Trick dem Publikum verraten. „Die Grundidee ist dieselbe“, sagt Christus, wenngleich er zugibt, dass damals bei der Uraufführung auf dem See Genezareth mit optischen Tricks gearbeitet wurde. Statt quietsch gelben Stoff habe man auf blaue Farben gesetzt, um „den Effekt zu verstärken“. Was einst aus einer Weinlaune entstand, lockt heute unzählige Menschen an. Obwohl die Idee viel älter ist, als man zunächst vermuten könnte. Christus selbst klärt auf: „Die meisten glauben ja, ich sei das erste Mal mit Petrus über das Wasser gegangen. Dabei habe ich schon als Kind die Pontons genutzt, um so meinen Schulweg abzukürzen. Als ich die Abkürzung Petrus zeigte, stellte er sich total ungeschickt an und trat daneben, den Rest kennen Sie ja…“. Die Rutschgefahr überwindet man am besten, wenn man barfuß die wackelige Konstruktion erkundet.

Ein bisschen wehmütig ist Christus ob des nun offengelegten Tricks dann doch. Dass heute alle von „Floating Piers“ sprechen stört ihn hingegen weniger, schließlich müsse man mit der Zeit gehen. Und auch die Geheimnisse um weitere Wunder sollen in Kürze gelüftet werden. So bietet Christus demnächst einen Hochzeits-Vorbereitungskurs an, bei dem es in einem ersten Schritt darum gehen soll, Wein in Wasser zu verwandeln.

 

*Name von der Redaktion leicht geändert.

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Ausstieg leicht gemacht

Achtung liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

in letzter Zeit mehren sich mal wieder die Berichte über Fahrgäste, die es nicht rechtzeitig aus dem Bus bzw. der Bahn geschafft haben und bis zum Betriebshof in dem Verkehrsmittel verbleiben mussten. Studien zufolge schafft es in Stoßzeiten nicht einmal jeder Dritte Fahrgast aus dem Beförderungsmittel. Damit Sie nicht das gleiche Schicksal ereilt, ist es unbedingt erforderlich, folgende Punkte zu beachten:

1. Zugestiegene Fahrgäste rechtzeitig (unmittelbar nach dem Zustieg) darüber in Kenntnis setzen, dass man irgendwann auch aussteigen muss.
2. Koffer und Gepäck stets am Mann (der Frau) führen und niemals (!) in die dafür vorgesehenen Gepäckablagen legen. Jedem sollte klar sein, dass dort verstautes Gepäck keinesfalls rechtzeitig geborgen werden kann.
3. Den Haltewunsch unmittelbar nach dem Schließen der Türen an der vorhergehenden Haltestelle betätigen.
4. Begeben Sie sich sodann zügig und unter Einsatz der Ellebogen sowie Ihnen zur Verfügung stehender Gepäckstücke zum Ausgang – es muss nicht zwingend der nächstgelegene sein. Da ausgeschlossen werden kann, dass andere im Gang stehende Personen ebenfalls aussteigen möchten, ist es von großer Bedeutung, dass Sie sich bis direkt vor die Tür durchkämpfen. Bedenken Sie auch, dass Wörter wie „Verzeihung“ und „Entschuldigung“ den meisten Menschen ohnehin fremd sind und für Sie nur einen unnötigen Zeitverlust darstellen.
5. Durch mehrfaches und festeres Drücken des Tasters öffnet sich die Tür schneller.
6. Wenn die Türe offen ist, haben Sie es geschafft. Jetzt haben Sie alle Zeit der Welt, den Grand-Canyon des öffentlichen Nahverkehrs zu überwinden. Sie sind endlich draußen? Gönnen Sie sich doch an Ort und Stelle eine kleine Pause oder warten Sie im Ausstiegsbereich auf nachfolgende Personen.

Nur wenn diese einfachen Regeln von allen Fahrgästen beachtet werden, kann in Zukunft verhindert werden, dass das Reinigungspersonal in den Betriebshöfen massenweise gestrandete Personen rauskehren muss, die ihren Ausstieg verpasst haben. Durch Ihre Hilfe kann die Zahl dieser Personen verringert werden. Teilen Sie diese Punkte – ob auf Facebook im Bekanntenkreis oder in Bus und Bahn. Wenn alle Bescheid wissen, passiert so etwas in Zukunft nicht mehr. Danke für Ihre Hilfe.

Euer
Bonkos

(36) Der kleine Kalli – hat Leselust

Die Temperaturen steigen und in der Innenstadt wird es unerträglich heiß. Wie gut, dass es wenigstens ein paar Läden gibt, die gegen den Klimawandel ankämpfen und im Eingangsbereich durch die weit geöffneten Türen kalte Luft aus der Klimaanlage blaßen. Der kleine Kalli stellt sich oft vor, wie heiß es in der Fußgängerzone wohl wäre, wenn sie nicht dauerhaft von diesen Kaltluftgebläßemonstern gekühlt würde. Oft sucht der kleine Kalli auch Zuflucht in den Läden selbst. Sein Lieblingsladen ist eine goße Buchhandlung, die wohl noch am eigenen Geschäftsmodell arbeitet. Statt Bücher zu verkaufen, lungern die Kunden auf großen Sofainseln und lesen die Bücher leer. Einigen Kunden sieht Kalli direkt an, dass Sie seit längerem hier hausen. Teilweise in Decken eingepackt (auch wegen der kühlen Zugluft), teilweise mit eigener Snackbar versorgt, hängen sie lethargisch in den Sesseln. Die Verweildauer kann man an dem Stapel der bereits durchgearbeiteten Bücher ablesen. Doch mancher „Kunde“ verwundert selbst die kleine Leseratte Kalli; wie kann man bitte den Duden durchlesen. Immerhin ist der Herr, der dieses sprachliche Meisterwerk in den Händen hält, schon bis VERRÜCKT (Worttrennung: ver|rückt; Beispiele: verrückt werden; sich verrückt stellen; sich nicht verrückt machen lassen (umgangssprachlich)) gekommen. Dass die Buchhandlung ein gutes Drittel der Bücher nach der Marter dieser „Kunden“ nicht mehr verkaufen kann und an eben jene auch nicht mehr verkaufen muss (aus Gründen), scheint die Inhaber wenig zu stören. Besonders angenehm empfindet Kalli den Umstand, dass man sich bei dieser Art der Präsenzbibliothek nicht anmelden muss und noch dazu die Medien stets in ausreichender Anzahl vorhanden sind. Das Konzept sollte nach Kallis Meinung auch auf Filme zu übertragen werden. So könnte man beispielsweise kleine Kinosäle in der DVD-Abteilung einrichten.