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Bonkos‘ banger Blick auf den WJT 2013:

Rio ist sicher. Nach dem Kauf von 34 deutschen „Gepard“ Flak Panzern (8 davon für den WJT) können sich die Teilnehmer des katholischen Großereignisses in Sicherheit wiegen. Aber wie vertrauenswürdig ist ein Austragungsort, wo Flak-Panzer „benötigt“ werden? Als eines der wenigen Gebiete der Welt, für das seitens des Auswärtigen Amtes eine Reisewarnung besteht, ist Rio, wenngleich dort viele Katholiken leben, eine denkbar schlechte Wahl. Bleibt nur zu hoffen und zu beten, dass die Panzer nicht gebraucht werden. Euer Bonkos‘ empfiehlt den Teilnehmern dennoch, sich mit kugelsicheren Pilgerwesten auszurüsten.
(Bezugnehmend auf: http://www.sueddeutsche.de/politik/fuer-fussball-wm-und-olympia-brasilien-kauft-deutsche-panzer-1.1647129)

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Bonkos‘ Newsticker:

Jetzt ist es amtlich und von höchster Stelle bestätigt: Es gibt eine Schwulenlobby im Vatikan. Wie aus einem Gesprächsprotokoll einer Papstaudienz hervorgegangen ist, gibt es im Vatikan eine Schwulenlobby. Papst Franziskus sagte dazu: „…wir müssen sehen, was wir tun können.“

In weiteren Meldungen:
+++ Kita-Mitarbeiterin entsetzt: Einige der Kids können die einfachsten Stochastikaufgaben nicht +++ Schützenverein deckt auf: Waffennarren in den eigenen Reihen +++ Mann gibt sich geschlagen: Frauenhaus war doch nichts für ihn +++ Aus Neu-Seeland frisch eingeflogen: Bio-Bananen +++ Umfrage unter Metal-Fans zeigt: AC/DC immernoch beliebter als Sido +++ Trotz Kraftfutter: Zwergkaninchen werden nicht größer +++

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Bonkos‘ Gedenken an den Apostel der Deutschen:

Bonifatiuslied

1. Wie heilig hast du, Gottesfreund,
hier nach dem Heil gestrebet,
wie selig bist du dort vereint,
mit Gott, dem du gelebet,
nun schaust du Gottes Herrlichkeit
in himmlischer Zufriedenheit.

Refrain:
Für uns, die wir noch ringen,
nach unserm Heil im Erdental,
bitt‘ Gott, dem wir hier singen,
dort in dem großen Himmelssal,
o heil’ger Bonifatius!

2. Du hast in Rosen dieser Welt
die Schlange bald erblicket,
die manchen Menschen Überfällt
und durch ihr Gift ersticket.
Du eiltest schon zum Ordensstad,
eh‘ du die falsche Welt erkannt.

3. Zum Priester, da du warst geweiht,
das Opfer Gott zu bringen,
wie froh wollt‘ deine Frömmigkeit
zu Gott empor sich schwingen.
Gleich einem Seraph glühtest du,
die Liebesglut nahm immer zu.

4. Die Liebe zu des Nächsten Heil,
von Gottes Lieb‘ entsprungen,
hat tief, gleich einem scharfen Pfeil,
dein liebend Herz durchdrungen.
Es wünscht, daß alle insgemein
mit Jesus möchten selig sein.

5. Mit großem Mut gehst du zu Werk,
der Heid‘ soll Gott erkennen;
auf Friesland ziehlt dein Augenmerk,
der Fries‘ soll Jesus nennen.
Doch nein, denn noch kein Gnadenstrahl
erscheint den Heiden dieses Mal.

6. Der hohe Seelenhirt zu Rom
erteilet dir den Segen;
nun strömt die Gnad‘ in reichem Strom
dem Heidentum entgegen.
In Friesland auch stieg nun empor
die Himmelsehr’in vollem Flor.

7. Welch‘ Liebe wallt in deiner Brust
zu so entfernten Seelen!
Wer machte dir die feurig‘ Lust,
das deutsche Land zu wählen?
Mit Recht hält dich das deutsche Reich
in Ehren, den Aposteln gleich

7.a) Als erste Stadt im Hessenland,
wo du dein Werk begonnen,
Amöneburg zu Christus fand
und hat dich aufgenommen.
Mög dieser Berg im Glauben rein
für Christus weithin Zeuge sein.

7.b) Du tauftest in der Waschbach Flut,
dort an des Berges Fuße,
du brachtest uns des Glaubens Gut,
und riefst das Volk zur Buße.
Bitt Gott, daß seine starke Hand
uns schütze samt dem Vaterland.

8. Es war die Herde Christi groß
im Glauben allenthalben;
der Oberhirt‘ in Rom beschloß,
zum Bischof dich zu salben.
Er weihte dich, da er dir gab
für’s deutsche Land den Hirtenstab.

9. Zur reichen Ernte wolltest du
noch mehr Apostel senden;
du wähltest jene nur hinzu,
die von der Welt sich wenden.
Um zu erreichen dieses Ziel,
erbautest du der Klöster viel.

10. Die Götzentempel stürzten ein,
wo du dich hingekehret;
den Opfertisch, den dunklen Hain
hat deine Hand zerstöret;
bald hast du der Dreifaltigkeit
viel‘ neue Tempel eingeweiht.

11. Da du an deines Lebens Rand
nach vieler Müh‘ gekommen,
hast du den Weg ins Friesenland
zum letztenmal genommen,
weil dir die Materkrone dort bestimmt
war von dem ew’gen Wort.

12. Den Christen warst du dort bereit,
die Firmung zu erteilen;
allein dich überfiel der Heid‘
mit Dolchen un mit Keulen.
Der blut’ge Tod war dir schon nah,
doch standest du unerschrocken da.

13. Der Heid‘ zwingt dir den Stahl mit Wut
ins Haupt der Leib sinkt nieder;
die Erde trinkt dein teures Blut,
es starren deine Glieder.
Zu Gott steigt deine Seel‘ empor
und freut sich in dem Engelchor.

14. Zwar Mainz und Utrecht rüsten sich,
dich herrlich zu begraben;
doch nein, du willst, nur Fuld‘ soll dich
und deinen Körper haben.
O wie erteilst du deinem Fuld‘
ein Pfand der wahren Vaterhuld.

15. Sankt Winfried, hilf die Glaubenssaat,
durch die du uns beglücket,
bewahren treu, bis Gottes Gnad‘
uns dieser Zeit entrücket!
Wir alle wollen im Verein
stets deines Grabes Hüter sein.

16. O Glaubensvater, sieh die Not,
in der wir uns befinden,
still Gottes Zorn, wenn er uns droht,
zu strafen unsre Sünden.
Bitt ihn, daß seine starke Hand
uns schütze samt dem Vaterland.

17. O pater fidei specta
miseriam qua vexansur.
Iram dei deleni nunc
si minatur damnare.
Roga eum ut manus nos
et patriam tueatur.

Ref.: Pro nobis, qui studeamus
in mundo saluti nostrae,
roga deum, cui cantamus,
ibi inloco magno caeli,
o sancte Bonifatie.

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Ostern im Auenland

Der Hase hoppelt über graue Felder,
die Hügel leugnen der Farben Existenz.
Der Himmel weint noch weiße Tränen,
die Erde weiß noch nichts vom Lenz.

Inmitten dieser tristen Tage,
hinein in Kälte und Traurigkeit
trifft ein helles, gleisend Licht.
Unser König ist erstanden!
Sieh‘ die Welt verändert sich!

Sein Glanz lässt aller Menschen Herzen blühen
und sät Hoffnung auf ein künft’ges Wiedersehen!

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Bonkos‘ Opinianorum ad eltectratio de novum papam anno 2013:

+kurze Lieferzeit
+kein China Plagiat
+Produktbezeichnung (Frrrrrranziskuss!)
+Gelegenheit zum Testen
+schlichte Verpackung
-alte Software
-Haltbarkeit (MHD)

Der neue Franziskus I. aus dem Hause Vatikan ist zwar kein Podukt „made in germany“ aber auch kein billiges China Plagiat. Die Entwickler haben bereits mit der neuen Produktbezeichnung zu erkennen gegeben, dass alte Modelle längst überholt sind. Unser Mitarbeiter Dennis hatte bereits im Vorfeld die Gelegenheit den neuen Franziskus ausgiebig zu testen. Besonders die schlichte Verpackung im einfachem Weiß unterscheidet den Franziskus I. von sämtlichen Vorgängermodellen, die alleSAMT rote Akzente hatten. Trotz der Zustellung über den ÖPNV war der Franz binnen zweier Werktage geliefert. Aber es gibt auch Wermutstropfen. So läuft auch die neue Serie „Papst“ immernoch mit der alten Software. Ein Update ist laut Herstellerangabe nicht geplant. Zudem gab es in der Entwicklungsgeschichte einige unerfreuliche Rückschläge (zuletzt 2005, als man sich dazu entschied, zunächst den Benedekt XVI. auf den Markt zu bringen). Auch hinsichtlich der Haltbarkeit gibt es unter den Fachleuten große bedenken. Manche sagen sogar, dass es sich bei Franziskus I. um veraltete Hardware handelt. Dabei kommt Franz vollkommen neu beseelt auf den Markt. Da es sich um ein Unikat handelt, scheint es bis auf weiteres unwahrscheinlich, dass es Franziskus I. in naher Zukunft auch in Deutschen Kirchen gibt. Es bleibt der Praxistest abzuwarten.
Die Stiftung „Papatest“ beurteilte Franziskus I. am 13. März 2013 mit der Note „befriedigend“. (Im Test waren 266. Päpste)

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Bonkos‘ kulinarische Reise – „Akropolis Würzburg“:

+nette Atmosphäre
+freundliche Bedienung
+große Portionen
+perfekter Geschmack
+angemessener Preis
-Lage/Erreichbarkeit

Griechisches Essen kann mehr als Gyros und Zaziki – will man aber nicht! In der Akropolis in Würzburg kann man seine Euros (angemessenen) in große Portionen investieren. Besonders zu empfehlen: Knoblauchkartoffeln mit extra Knoblauchzehe! Aber auch super gute Kalamaris und ein exzellentes Gyros warten auf den verwöhnten Gaumen. Und von wegen „faule Griechen“, die Bedienung ist auf Zack, lange Wartezeiten sucht man vergebens. Einzig die Lage in Keesburg lädt zu einem etwas längeren Verdauungsspaziergang ein. Für diese Gaumenfreude gibt es:
10/10 Köchlöffel

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Bonkos‘ Erfahrungen, die es wert sind:

Es war ein Gefühl des Ertappt Werdens. Gerade als ich meine Brille über dem Waschbecken einer öffentlichen Toilette mit Recycling Papiertüchern aus einem halbdefekten Recycling Papiertuchspender reinigte, betrat jemand die bis dahin leere Bedürfnisanstalt. Doch der Schrecken wich, als ich sah, dass der hinzugetretene Toilettengast voller Stolz seine mit Köstlichkeiten gefüllte Brotbüchse neben das Urinal legte.

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Nüchtern betrachtet klang die Aussage des 13-jährigen, als Schlumpf verkleideten und von Kopf bis Fuß vollgekotzten Jungen gegenüber den beiden ernst blickenden Polizeibeamten ganz gut: „Aber mehr als ein Promille hab ich nicht!“

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Genau genommen sind auch saure Apfelringe Süßigkeiten.

Bonkos‘ Literaturecke:

So kam ich unter die Deutschen. Ich erwartete nicht viel und war gefasst, noch weniger zu finden. Aber wie anders erging es mir?! Barbaren von alters her. Durch Fleiß und Wissenschaft, ja selbst durch Religion barbarisch geworden. Tief unfähig gegen göttlichen Gefühls – eine Schande für jede gutgeartete Seele. Ich sag’s nicht gern, doch tu‘ ich’s weil es die Wahrheit ist: Ich kann kein Volk mir vorstellen, das zerissener wär‘. Handwerker sah ich, aber keine Menschen. Junge und alte, arme und reiche, aber keine Menschen. Ich kann kein Volk mir vorstellen, das zerissener wär‘. Arme und Beine und alle Glieder liegen zerstückelt umher, während langsam dem Leib das Blut des Lebens auszufließen droht. Es ist auf Erden alles unvollkommen – das ist das alte Lied der Deutschen. Ach wenn nur diesen Gottverlassenen einmal einer sagen würde, dass bei Ihnen alles so unvollkommen ist, weil das, was sie tun, ohne Liebe geschieht.
Hyperion, Friedrich Hölderlin (1798)

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Bonkos‘ Tipp des Tages:

Salatblatt drauf: gesund!

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