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Bonkos’ seltsame Welt:

– Schimmel auf Schimmelkäse
– Einkaufschips zum Kauf anbieten (für 2 €)
– Klingelrate bei Pflegediensten
– SUV auf dem Denn’s Parkplatz
– abgelaufene Glückskekse
– und nicht zuletzt die Tatsache, dass ich beim örtlichen Supermarkt bei Produkten im Wert von 6 € und gleichzeitigen Einlösen eines Leergutbons in Höhe von 1,50 € nicht mit Karte zahlen kann, weil das erst ab einem Betrag von 5 € möglich ist.

(17) Der kleine Kalli – und die Blumen für Tante Hildtraud

Tante Hildtraud ist eigentlich gar nicht Kallis Fall. Als kleines Kind musste sich Kalli schon lästiges Backenkneifen und Küssen gefallen lassen. Doch das Schlimmste war zweifelsohne das mit Spucke beschmierte Stofftaschentuch, das Hildi -wie sie klein Kalli nennen musste- aus dem linken Ärmel Ihrer Kittelschürze zog, um Kallis Mund von Speiseresten zu befreien. Doch all die Erinnerungen an seine Kindheit waren nichts im Vergleich zu den heutigen Besuchen, die obligatorisch einmal im Jahr stattfanden. Man tauschte Billigblumen vom Discounter, die bereits das Welken begonnen hatten, gegen Billigpralinen ebenfalls vom Dicounter, die das Haltbarkeitsdatum bereits mehrere Jahre überschritten hatten und als Wanderpokal von Geburtstag zu Geburtstag weitergereicht wurden. Nachdem die Förmlichkeiten erledigt waren, erzählte Tante Hildtraud von Ihren unzähligen Krankheiten und Leiden und der kleine Kalli wurde zum wiederholten Male auf seine Laster hingewiesen. So sollte es auch dieses Jahr von Statten gehen. Kalli kaufte noch schnell die Blumen beim Discounter, diesmal war er leider etwas zu spät dran, das begrenzte Sortiment war bereits komplett verblüht, aber ganz ohne Grünzeug in der Hand wollte er auch nicht dastehen und griff in der Frischetheke beim Blumenkohl und Schnittlauch zu. Während der Autofahrt ging Kalli wie jeses Jahr einiges durch den Kopf: “Würde Hildi wieder von seinen Kinderstreichen erzählen? Würde sie ihm wieder das einzige Familienalbum zeigen und von den Nachkriegsjahren berichten? Würde sie wieder beleidigt sein, wenn er die ekelhaften Bonbons ablehnt?” Die Antwort kannte Kalli. Schließlich machte er sich auch jedes Jahr dieselben Gedanken. Schließlich angekommen, klingelte er bei “Hildtraud Wiebke”. Es öffnete eine junge Frau. Kalli schaute verstört durch das Bündel Blumenkohl und Schnittlauch und fragte nach Hildtraud. Wie sich herausstellte, war Hildi kurz vor Kallis Ankunft, beim Versuch eine Pralinenschachtel vom Wohnzimmerschrank zu holen, gestürzt und musste nunmehr von der jungen Pflegerin, welche Kalli empfing, versorgt werden. Kalli überreichte der jungen Dame sein Bündel Grünzeug und war froh, dass Hildi nichts Ernstes passiert war und der Besuch letztlich doch anders verlief als befürchtet.

Bonkos’ Rechenexempel:

Bistum Limburg:
– 670.000 Katholiken
– Geistlichen Zentrum 32 Mio. Euro
= 47,76 € pro Katholik

Pfarrei Eiterfeld:
– 2.250 Katholiken
– Neues Pfarrzentrum 2 Mio. Euro, Neuer Kirchturm 0,5 Mio. Euro
= 1.111,11 € pro Katholik

Bonkos’ Meldung des Tages:

Würzburg-Erleben berichtet über die Petition für einen EC-Kartenaufwerter im Bereich der Stadtmensa.

Bonkos’ Bild des Tages:

"Wie der Bauer scheißt, so das Holz zerreißt." Foto: Bonkos

“Wie der Bauer scheißt, so das Holz zerreißt.” Foto: Bonkos

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Bonkos’ Schüttelreim des Tages:

Früher wurd’ mir immer schlecht
im musterhaus küchen Fachgeschäft.

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Bonkos’ Dinge, die die Welt noch braucht:

– Seitentuch
– Kummerang
– Dreckblatt
– Speicherstrick
– Mitfahrzeug
– Eggbank
– Bügelbett
– Rinderwagen
– Sonderschuhe
– Zeidung
– Mutterplätzchen
– Standart
– Wahlfahrten
– Siegelstriche
– …

Bonkos’ Erinnerungsstück des Tages:

1. Mann kann sein Instrument überblasen
2. Es gibt Musikzüge mit der richtigen Besetzung
3. Die Mundstücke sind festgeschweißt
4. Wenn schon auf der Flucht, dann so!
5. “Ihnen noch einen schönen Abend, Ihr Björn Germann, bye bye!”

Bonkos’ Filmtipp zum Kinostart:

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Bonkos’ Tipp des Tages:

Kiwis einfach mit Schale essen.

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Bonkos’ Gedanke zum Faschingszug:

Zumindest einmal im Jahr funktioniert die soziale Umverteilung des Kapitals in Form von Kamelle von oben nach unten. Und durch den berauschenden Einfluss von Alkoholika fällt niemandem auf, dass das Fußvolk von als Prinzen und Königinnen verkleideten, auf meterhohen Motivwagen stehenden Narren mit steinharten Süßigkeiten, die von der letzten Kampagne übrig geblieben sind, gespeist wird. – Helau!

Bonkos’ Banalitäten des Alltags:

Neulich an der Edekakasse:
Verkäuferin: “Sammeln Sie Treuepunkte?”
Ich: “Nein, und ich glaube auch nicht, dass ich die verdienen würde!”

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