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DeMonstranz – FÜR den Werktagseinkauf

Demo für den verkaufsfreien SonntagAm Sonntag, 10. April, fand am Petersberg (Fulda) eine Demonstration der Schönstatt-Mannesjugend Fulda für den Werktagseinkauf statt. Knapp ein Dutzend gleichgesinnte zogen mit Fahnen und Schildern durch die Verkaufsstraßen der Gemeinde und machten auf alternative Sonntagsaktivitäten aufmerksam.
Einen ausführlichen Artikel zur Aktion finden Sie auf firstlife.de

Die DeMonstranz in den Medien:

Ankündigungen:

 

 

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(35) Der kleine Kalli – auf Kreuzfahrt

Von Kreuzzügen hatte der kleine Kalli schon gehört, aber das mit den Schiffen war ihm neu. “Die Kirche hat einfach überall ihre Finger drin”, dachte sich der kleine Kalli. Von Genua einmal rund um den Stiefel bis nach Venedig sollte die Fahrt auf den AIDA-Diskokutter gehen. Und dabei lockte schon das Prospekt mit allerlei Spiel und Spaß für Groß und Klein. Der richtige Golfabschlag mit hartgepressten Fischfuttergolfbällen war zwar für Erwachsene gedacht, aber das Prinzip ließe sich sicherlich auch auf die Minigolfanlage an Deck übertragen. Als die Reise losging, da wusste der kleine Kalli noch nicht, dass “Kabine” ein anderes Wort für “Räuberhöhle” ist. Von Tiersendungen wusste er, dass bei Transporten ein Mindestraum zur Verfügung stehen muss. Von diesen Regeln hatte die Kreuzfahrtgesellschaft wohl noch nichts gehört. Aber beeindruckend war der Dampfer trotzdem. So viel Essen und so lange Gänge waren für Kalli absolute Neuheiten. Die Zeit auf See ging schnell vorüber. Dank Kegelbahn, Zoo und Einkaufsmeile war der Urlaub auf dem Wasser ein Erlebnis. Die Landgänge fand der kleine Kalli besonders interessant. Hier musste jeder Passagier sich eine lustige, tellergroße Zahl auf seine Brust kleben, damit niemand verloren geht. Wobei das ohnehin schwierig gewesen wäre, da alle Touristen an den Tempelanlagen und Stränden von den Kreuzfahrtschiffen kamen und am Ende des Tages allesamt wieder in die bereitstehenden Busse verstaut wurden. Kurz vor Ende der Reise machte der kleine Kalli noch Bekanntschaft mit dem Bordpfarrer, der ihm den Segen für die Heimreise spendete. “Ein Kirchenschiff also…”, dachte sich Kalli und machte sich auf die Reise ins gelobte Heimatland.

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Bonkos’ Bild des Tages:

Alle Vögel sind schon da - Frühling 2016 Foto: W. Hartmann

Alle Vögel sind schon da – Frühling 2016 Foto: W. Hartmann

Alle Vögel sind schon da. Zumindest im heimischen Garten sind neue Amseln angekommen. Die Amselmutter ist dabei sehr ökologisch und recycelt allerhand Schrott und Plastikmüll beim Nestbau. Nun gilt es die hungrigen Mäuler zu stopfen. Go Amsel, go!

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(34) Der kleine Kalli – und das Bauordnungsrecht

Eigentlich hätten der kleine Kalli und Willibald eine Baugenehmigung benötigt. Andererseits war das Bauwerk gar nicht fest mit dem Boden, sondern vielmehr mit dem Baum verbunden. Doch das überzeugte die Baubehörde nicht. Das Baumhaus der beiden glich einer Baumvilla und stand einem herklömmlichen Haus in nichts nach. Isolierfenster, Türen mit massiven Eisenbeschlägen, Dachziegel, Fußbodenheizung und Balkon; das Bauwerk ließ keine Wünsche offen. Selbst Spülmaschine und Wäschetrockner waren vorhanden. Zwar hatten sich die Kalli und Willi wirklich mühe gegeben, das Baumhaus mit natürlichen Baumaterialien und Spanplatten bestmöglich an die bauliche Umgebung im bis dahin unbebauten Außenbereich anzupassen, doch leider war der Mann von der unteren Baubehörde anderer Ansicht. So war der Toilettenabfluss zwar durch den darunter fließenden Bach gewährleistet, doch angeblich waren die Umweltstandards nicht eingehalten worden. Kalli verstand die Welt nicht mehr, das Baumhaus verfügte über Wärmedämmung, Isolierung und war weitgehend autark und sollte aus Naturschutzgründen weichen?! Das konnte nicht sein.  Der kleine Kalli und Willibald hatten ihren Zweitwohnsitz in den Wipfeln schon aufgegeben, als sich Biber an dem Bach ansiedelten und eindrucksvoll Kallis These stützten: Nicht fest mit dem Boden verbunden.

Sommer, Sonne, Sonnenschein

Eine kleine Ausfahrt bei Sonnenschein. Die Bilder entstanden am Freitag vor Palmsonntag in der Rhön, in der Nähe von Thalau.

Kurzreferat “Religion und Arbeitsrecht”

Am vergangenen Samstag habe ich im Rahmen einer Tagung der Schönstatt-Mannesjugend Fulda ein kurzes Referat mit Austausch zum Thema “Religion und Arbeitsrecht” gehalten. Dabei ging es neben den Besonderheiten des kirchlichen Arbeitsrechts auch um die Auswirkungen von Religiösität am Arbeitsplatz. So wurden beispielsweise Fragen zum Tragen von religiösen Zeichen genauso besprochen wie die aktuelle Rechtsprechung.

Ich möchte allen Teilnehmern für den angenehmen Austausch, die gute Mitarbeit und die angenehme Atmosphäre danken.

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Kofferpacken

Zwecks Ladekapazitätenerweiterung und Urlaubsplanung habe ich mich zu einem Klassiker hinreißen lassen. Seit kurzem ziert meinen MX5 ein Gepäckträger. Da dieses Accessoire nicht unbedingt zu den hübschesten Anbauteilen zählt, wird es wohl nur bei Bedarf installiert werden. Für die bevorstehende Sommertour durch die fränkische Schweiz unter dem Motto “von Burg zu Burg” wird ein alter Lederkoffer stilecht für mehr Stauraum sorgen. Ansonsten ergeben sich auch noch andere praktische Nutzungsmöglichkeiten (s. Fotos).

Bonkos’ Bild des Tages:

urban-camping Foto: bonkos.de

urban-camping Foto: bonkos.de

Der neue Trend für den Sommer nennt sich “urban-camping”. In Würzburg haben bereits einige Pioniere ihre Zelte aufgeschlagen.

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(33) Der kleine Kalli – hat sich verwählt

Sonntag ist Wahltag. Der kleine Kalli ist schon ganz aufgeregt. Zum ersten Mal in seinem Leben darf er wählen. Seine Mutter hat ihm zwei Hemden hingelegt und Kalli darf sich zwischen dem roten und dem gelbem Hemd entscheiden. Immerhin ist heute auch Gemeindewahl und Kalli darf mit seinem Vater ins Wahllokal. So viele Wahlen an einem Tag überfordern den kleinen Mann dann doch etwas. Mit gelbem Hemd geht es zur Stimmabgabe. Im Wahlraum 303 angekommen, werden Kalli und sein Vater von den Wahlhelfern freundlich begrüßt. Aus einer Wahlkabine ertönt die Aufforderung:”Sag mal einer Stopp!” Ein anderer Mann stellt fest, dass heute einer der wenigen Tage im Jahr ist, an dem die Nachrichten die Bürger mit dem dämlichen Spruch “wenn Sonntag Wahl wäre” verschonen. Kallis Vater erhält gegen Angabe seiner Anschrift, Wählernummer und Schuhgröße die Wahlunterlagen und zieht sich in eine der Kabinen zurück. Mit gespitztem Bleistift kreuzt er wild drauf los. Kalli ist begeistert von so vielen Kreuzen und fängt lauthals an zu singen. Sein Vater wirft ihm einen ernsten Blick zu und mahnt den kleinen Sänger sich zu benehmen. Und dann ist es passiert. Ein Kreuz zu viel. Kallis Vater ist außer sich. “Scheiße, jetzt habe ich mich verwählt!” Ein Wahlhelfer entgegnet witzelnd: “Keine Sorge, das passiert den meisten, nur den wenigsten fällt es auch auf.” Nur gut, dass die Kreuze nur mit Bleistift gesetzt waren, so konnte der Wahlfehler schnell mit dem im Wahlraum bereit liegenden Radiergummi behoben werden. Nach der Wahl geht es in die Wirtschaft. Kalli bekommt eine Portion Pommes spendiert und kleckert prompt sein gelbes Hemd mit Ketchup voll. Und sein Vater stellt grinsend fest: “Na Kalli, da hast du dich wohl auch verwählt.”

Bonkos’ Reisebericht:

Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was verzählen. So erging es auch zwei jungen Männern aus Franken. Wie aus einer Mitfahrgelegenheit eine abenteuerliche Busreise wurde, erfahren Sie auf f1rstlife.de

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(32) Der kleine Kalli – als Heiliger

Es ist bereits Februar und der kleine Kalli geht mit mehreren Einkausfüten bewaffnet in Richtung Kirche. Früher wurde das Dreikönigsfest noch am 6. Januar gefeiert, inzwischen hat man die Sammelaktion auf einen Sonntag im Februar verschoben, da sich bis dahin die  Geldbeutel vom Weihnachtsgeschäft erholt haben und die meisten Rechnungen beglichen sind. In der Sakristei wird der kleine Kalli zusammen mit zahlreichen anderen Kindern in Könige verwandelt. Neuerdings gibt es auch Königinnen und die Kinder kommen nicht nur aus dem Abendland, sondern auch aus den Neuen Bundesländern. Wichtig ist Kalli vor allem, nicht den Kürzeren beim Schminkknobeln zu ziehen. Die Kinder sind danach entweder “angepisst” oder ärgern sich “schwarz”. Kalli hat dieses Mal Glück und darf den Stern tragen. Da er nicht der schnellste ist, folgt der Stern dieses Jahr eben den Königen. Zu allem Überfluss gibt es an der ersten Haustür Texthänger. Und so stellen sich die anderen der älteren Dame mit Kasper, Mehlohr und Waldemar vor. Die Dame interessiert sich ohnehin mehr für die Familienzugehörigkeit der Kinder und entlohnt die Auskünfte durch das Befüllen der mitgeführten Spardose. Bei der Verabschiedung fällt dem kleinen Kalli auf, dass das Schlitzohr Mehlohr als waschechter Bayernfan “B+M+W” über die Türe geschrieben hat. Und so steht für Kalli fest: Nächstes Jahr lass ich mich freiwillig anmalen, um unerkannt zu bleiben.

Bonkos’ kurze Filmkritik zu “Deadpool”:

+ Kamera
+ Sprüche
+ ideenreich
– zu vulgäre Sprache

Ein Liebesfilm wie aus der Feder von Terminator. Dabei besteht der Inhalt hauptsächlich aus guten Actionszenen und derben, lustigen Sprüchen. Ein Antisuperheld im Schönheitswahn. Ein Film mit sehr vulgärem Grundton und “Message”. Besonders gelungen ist der Aufzug der Story und das Spiel auf der Metaebene. Absolutes Highlight sind der Vorspann und die Anfangsszenen, hier Punkten Regie und Kamera. Der Film startet extrem stark, lässt aber zum Ende hin etwas nach. Ein toller Film – nicht nur für Marvel Fans.
8/10 Punkten

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