Blog

Category Archives:Blog

Bonkos’ kurze Filmkritik zu “Pets 2”:

+ Story
+ Animation
– Klischees

Der neue Pets Streifen aus dem Hause Illumination Entertainment setzt im Jahr 2019 auf eine Menge Witz und detailgetreuer Animation. Die Welt der Haustiere wird im zweiten Teil noch intensiver beleuchtet und kommt mit einer – für einen Kinder-/Familienfilm – durchaus anspruchsvollen Story daher. Allerdings bedient der Film Klischees wie kein anderer. Während der dickliche Freund noch relativ harmlos als Gemütsmensch daherkommt, sind die Bösewichte Russen. Und auch die Geschichte vom bösen (russischen) Wolf wird erzählt. Und bei allem Klischeewitz fühlt man sich in die Zeit des kalten Krieges zurück versetzt. Wer dieses Gefühl und eine Menge Witz seiner Familie nicht vorenthalten möchte, der sollte definitiv ins Kino gehen.

7/10 Punkten

Arztbesuche – Das muss sich im Gesundheitssystem ändern:

Der Arztbesuch kann schnell zur lästigen und nervenaufreibenden Sache werden. Der Fortschritt und das 21. Jahrhundert haben noch lange nicht Einzug gehalten in deutsche Wartezimmer. Dabei könnten 6 einfache Änderungen das Leben der Patienten grundlegend verbessern:

  1. Krankengeschichte, Medikamentenunverträglichkeit etc. gehören auf die Krankenkassenkarte. Bei jedem Arzt soll der Patient als Laie angeben, was er hat. Im Notfall könnte man zudem den Chip einfach auslesen. 
  2. Getrennte Wartezimmer. Ein Wartezimmer für ansteckende Krankheiten, eins für Leute, die nichts Übertragbares haben. Auch die Kinderspielecke kann intelligent platziert werden.
  3. Terminplaner. In vielen Praxen wartet man trotz Termins stundenlang, weil regelmäßig viele Patienten dazwischen kommen. Wenn es gar nicht planbar ist, sollte man trennen zwischen Notfallaufnahme und regulärer Sprechstunde.
  4. Quittung. Am Ende der Behandlung sollte der Patient die abzurechnende Leistung gegenzeichnen. Warum Krankenkassen das nicht einfordern, ist ein Rätsel.
  5. EDV. Ärzte verbringen viel zu viel Zeit mit der Entertaste. Das Verhältnis Untersuchung/PCEingabe ist derart schief, hier braucht es dringend moderne Praxisprogramme, die mit weniger Tastenanschlägen zurecht kommen.
  6. Bezahlung. Der Arzt sollte einen festen Patientenstamm haben und für die gesunden Patienten bezahlt werden, nicht für Medikamente und Behandlung.

Ansonsten: Gute Besserung!

Bonkos’ kurze Filmkritik zu “Avengers: Endgame”:

+ Kampfszenen
+ Charaktere
– langatmig
– teilweise unübersichtlich

Mit “Avengers: Endgame” kommt das große Endgame. Marvel hat alles auf Null gesetzt, eigentlich kann man sich das ganze Vorgeplänkel getrost sparen und sich nur diesen Film ansehen. Es begegnen dem Zuschauer sämtliche Charaktere und Storyteile aus dem gesamten Marvel-Universum und das bedeutet, dass es grundsätzlich von Vorteil ist, die einzelnen Filme zu kennen. Der Streifen selbst braucht mal wieder deutlich zu lange, um Fahrt aufzunehmen. Besonders gelungen ist der Endkampf. Der überzeugt nicht nur von den Effekten, sondern auch sonst filmtechnisch auf ganzer Linie und hätte gerne etwas länger ausfallen können.

7/10 Punkten

Wo ist Wagen 6?

Liebe Bahn,

dank einer Verspätung habe ich Zeit über Gott und die Welt nachzudenken. Und dann kam bei mir die Frage auf: Wo ist eigentlich Wagen 6 geblieben, der soeben mit dem ICE nach Basel im Bahnhof Fulda hätte einfahren sollen?

Ich habe hierzu verschiedene Theorien:

  1. Wagen 6 wurde schlichtweg unterwegs verloren. Zwar deutet die Zahl 6 nicht auf den letzten Wagen hin, aber umgekehrte Wagenreihung und Durcheinander ist ja keine Seltenheit.
  2. Wagen 6 ist einfach müde und muss sich von der letzten Schicht ausruhen. Zugegeben, so ein Job als Wagen ist wirklich anstrengend, da bleibt man doch lieber aufm Rangiergleis.
  3. Wagen 6 ist ein Marketinggag. Klingt komisch, aber: Der Erlebnisfaktor bei der Sitzplatzsuche steigt und man kann mehr Sitzplätze verkaufen als tatsächlich vorhanden sind.
  4. Wagen 6 ist in Wahrheit Wagen 9. es handelt sich nur um einen Scherz des Praktikanten.
  5. Wagen 6 wurde schlichtweg vergessen anzuhängen. Passiert den besten.
  6. Fehlt.
  7. Wagen 6 ist der Vorratswagen für das Bordbistro, sprich es gibt ihn gar nicht.

So liebes Bahnteam, jetzt musst du dich entscheiden.

Liebe Grüße
Bonkos

(57) Der kleine Kalli – au Backe!

Die Frau lief gebückt, schien kaum geradeaus gehen zu können. Ihre rechte Hand drückte einen Kühlakku gegen ihre rechte Wange, als sie schwankenden Schrittes den Bahnsteig entlang auf den kleinen Kalli zukam. Kalli fühlte aus Empathie den Schmerz in seinen Weisheitszähnen, obwohl er diese bereits vor Jahren erfolgreich aus seinem Esszimmer verbannt hatte. Seine Gedanken schweiften ab und der kleine Kalli fand sich auf dem Behandlungsstuhl seines Zahnarztes wieder. Neben ihm lagen seine Weisheitszähne, bzw. das, was davon übrig war. “Jetzt heißt es drei Tage lang viel Weizenbier zu trinken”, mahnte sein Zahnarzt, “das kühlt, desinfiziert und nährt!” Als sich der kleine Kalli der Frau näherte, erkannte er, dass es sich bei dem vermeintlichen Kühlakku um ein Smartphone handelte. Anders ließ es sich auch nicht erklären, dass die Dame den Barren ohne mit der Wimper zu zucken in ihrer Handtasche verstaute. Die Gedanken von Kalli entglitten erneut. Es klopft an die Scheibe “Führerschein und Fahrzeugpapiere bitte… Sie wissen ja, warum wir Sie angehalten haben?”, fragte der Polizist mit strengem Blick. “Wegen der Weisheitszähne”, zischte Kalli. Der Polizist schaute fragend. Und Kalli griff erneut zum Kühlakku und presste ihn sich an die Wange. Lachend winkte ihn der Wachtmeister weiter und wünschte gute Fahrt und Besserung. Kalli grinste – im Rahmen seiner Möglichkeiten – und freute sich, dass er vor Fahrtantritt das Weizenbier noch in den Kaffeebecher umgefüllt hatte.

Nichts zu verschenken


Hallo,
ich habe derzeit wirklich nichts zu verschenken! Wenn ihr nichts wollt, könnt ihr euch natürlich melden. Aber es bringt nichts! Bitte beachten: Es ist wirklich nichts und nicht etwa ein Hauch von nichts! Also genau genommen ist es nichts für dich, aber das dürfte ja klar sein. Nichts kann Versand werden, alternativ könnt ihr auch nichts abholen. Lange Rede kurzer Sinn: ich hab aktuell wirklich nichts zu verschenken. Sollte sich an der Situation etwas ändern, lass ich es euch wissen, bis dahin beachtet bitte meine anderen Anzeigen. Und bitte keine Anfragen mit “danke für nichts”!
Euer
Bonkos

Bonkos’ Bild des Tages:

Er ist ein stummer Zeuge der Zeit. Während der hektische Zugbetrieb über ihn hinwegfegt, liegt er einfach nur dort. Im gemachten Kiesbett. Von der einstigen Besitzerin längst vergessen, will er uns mahnen: “Keinen Schritt weiter, sonst ergeht es dir so wie mir!”

Tags:

Der kleine Kalli – Weltpremiere

Die Weltpremiere des kleinen Kallis beim OpenMic im Würzburger Standard war ein voller Erfolg. Vor dem besten Publikum, dass sich an diesem Abend in Würzburg auftreiben lies, konnte der kleine Kalli sich beweisen. Zum Glück gibt es einen Livemitschnitt und damit die Möglichkeit, das historische Ereignis nich einmal anzuschauen:

Bonkos’ kurze Filmkritik zu “Der Fall Collini”:

+ Kamera
+ Schauspieler
– Längen

“Der Fall Collini” ist ein absolut gelungener deutscher Film, den man sich durchaus auch auf der großen Kinoleinwand zu Gemüte führen sollte. Die Handlung folgt streng der Romanvorlage von Schirach und besticht ganz besonders durch eine tolle Kameraführung. Die Story selbst erzeugt feinfühlig Spannung und schafft es – auch ohne große Action – über die vielen Längen hinweg zu helfen, die der Film mitunter hat. Die Schauspieler liefern durch die Bank überzeugende Leistungen und machen die Rollen sehr lebendig. Der Zuschauer wird förmlich in das Geschehen hineingezogen. Insgesamt eine gelungene Umsetzung, die in Sachen Qualität an die anderen Schirach-Verfilmungen anknüpft.

8/10 Punkten

Bonkos’ kurze Filmkritik zu “Die Goldfische”:

+ Luisa Wöllisch, Axel Stein
– Story
– Überdreht

Die Goldfische ist ein Paradebeispiel für schwache deutsche Komödien. Während alte Heimatfilme noch einen gewissen Charme aufweisen, spielt der Film sowohl in Sachen Story als auch Acting jenseits von Gut und Böse. Die schauspielerischen Leistungen sind mit Ausnahme von einer überragenden Luisa Wöllisch und einem brillianten Axel Stein allesamt schlecht. Die Rollen werden – ähnlich wie die Story – weder ausgereizt noch hinreichend ausgefüllt. Der Streifen weißt weder die Finesse eines Kerkelings, noch den Witz eines Bully Herbig und auch nicht den Touché eines Schweighöfers auf. Insgesamt wirkt es wie die Abschlussarbeit von Filmhochschulstudenten, die das Thema “Behinderung” zielsicher in ein schlechtes Roadmovie verwandelt haben.

3/10 Punkten

Bonkos’ Bild des Tages:

“Vorsicht Glas”, welch zutreffende Warnung, bei der sich der ratlose Betrachter fragt, was wohl zuerst da war, der Glasbruch oder der Karton mit der Warnung. In jedem Fall ist nunmehr Obacht geboten!

Tags:

Bischofeinführung Fulda

Am 31.3.2019 hat wurde Dr. Michael Gerber im Dom zu Fulda als neuer Bischof für das Wohlfühlbistum Fulda eingeführt.

Hier einige Impressionen: