Bonkos’ kurze Filmkritik zu “Nacht des Heiligtums 2017 mit der MJFuldaaaa”:

Bonkos’ kurze Filmkritik zu “Nacht des Heiligtums 2017 mit der MJFuldaaaa”:

+ Story
+ viel Witz und Charme
+ Szenenbild
+ Maske
+ Starbesetzung
– Kamera
– schlechtes 3D

Bei “Nacht des Heiligtums 2017 mit der MJFuldaaaa” handelt es sich um das Projekt eines noch jungen Filmteams aus Fulda. Doch braucht sich der kurzweilige Film nicht zu verstecken. Gleich zu Beginn gelingt mit Hazel Brugger (Starbesetzung!) ein wundervoller Einstieg in den Dokufilm. Doch so recht ins Genre möchte der Film sich nicht einordnen lassen und bewegt sich zwischen Doku/Horror/Romanze und Comedy genauso gut wie die Darsteller bei den Tanzeinlagen. Letztere sind zwar teilweise für den Arsch, insgesamt überzeugt die musikalische Untermalung aber. Die Maske hat sich bei falschen Bärten und liebevollen Eddingherzen so richtig austoben können. Leider ist die Kameraführung nicht so gelungen (filmste quer siehste mehr!). Den besten Auftritt hat Johannes W., dem die Strapazen am Set nicht anzusehen sind. Das Filmteam hat sich auch der Genderthematik angenommen. Schwierige Themen wie “mit Bart lachen” und “im Stehen pinkeln” werden dabei nicht ausgelassen. Inhaltlich leistet sich der Film sonst keine Fehltritte, nur das Bescheidwissen der SMJ kommt etwas zu kurz. Hier sei auf ehrliche Statements der MJF-Fulda verwiesen. Alles in allem ein durchaus gelungenes Werk.

8/10 Punkte

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