Author Archives: Bonkos

Frohe Weihnachten!

Ihr Lieben,

ich wünsche Euch und Euren Liebsten frohe und gesegnete Weihnachtstage und einen guten Rutsch ins Jahr 2017. Das alte Jahr war vor allem arbeitsintensiv. Ein Buch und ein Aufsatz sind neben der sonst anstehenden Arbeit entstanden. Bonkos.de erstrahlt seit 2016 in neuem Glanz. Und so darf ich gespannt auf das neue Jahr blicken. Zu guter letzt hätte ich noch einen Wunsch an das Christkind: Weltfrieden!

Euer

Bonkos

Bonkos’ kurze Filmkritik zu “Rogue One: A Star Wars Story”:

– schleppender Anfang/Story
– zusammengeklaute Elemente
– 3D-Effekte
+ Kamera
+ Einbettung in die Saga

 

Mit Skepsis saß ich im Kino und die ersten Minuten waren schrecklich. Die Story wirkt zu Beginn wenig durchdacht und alles erscheint fad. Doch nach und nach nimmt der Film Fahrt auf und konnte mich insbesondere zum Ende hin von seiner Qualität überzeugen. Letztere liegt definitiv nicht im 3D. Dabei bieten sich Raumschiffe und dergleichen doch geradezu an für Pop-outs. Schade. Wer einmal eine bunte Mischung aus allen möglichen Star Wars Elementen auf der Leinwand möchte, kommt hier auf seine Kosten. Insbesondere das Imperium marschiert in allen bekannten Variationen auf. Zwar geht es – Überraschung! – mal wieder um den Todesstern, eine bekannte Familienstory und viel Pathos, aber irgendwie ist es am Ende doch verziehen. Besonders gelungen sind der “neue” Droide, die Abwesenheit der Macht, das Ende und die Verknüpfung zu Episode IV. Kurzum: Am Anfang flop – am Ende top. Und für ausbleibende Happy Ends gibt’s bei mir ohnehin immer Punkte.

 

8/10 Punkte

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Bonkos’ Bild des Tages:

Zwischen Eiterfeld und Ufhausen gelang dieser Schnappschuss. Die abgebildeten Rehe wurden mit dem Teleobjektiv eingefangen und sind ebenso furchtsam wie schmackhaft.

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Die Weihnachtskonsumgeschichte

WeihnachtskäferEs war einmal eine Zeit, in der Anfang Dezember in den Regalen der Geschäfte Weihnachtsartikel in Hülle und Fülle zu finden waren. Doch diese Zeit ist lange vorbei. Heute am Nikolaustag drängen sich in der würzburger Müller-Filiale unzählige verzweifelte Menschen auf der Suche nach den letzten Nikoläusen und Weihnachtsleckereien. Doch von Schokokränzen und dergleichen fehlt jede Spur. Nun könnte man meinen, dass der heutige Ansturm an Spontankäufern die akute Mangelsituation ausgelöst haben könnte. Doch eine kurze Nachfrage bei einer Verkäuferin bringt Licht ins Dunkel:

“Schokokränze und Nikoläuse gibt’s schon seit Mitte letzter Woche nicht mehr. Da kommt auch nichts mehr nach.”

Von ungläubigen Blicken getroffen schickt Sie nach:

“Wissen Sie, die wenigsten Käufer wissen, dass das gesamte Süßigkeitengeschäft auf den 6. Dezember ausgelegt ist. Anfang Dezember ist das meiste schon weg. Am besten deckt man sich im September mit allem ein, was man braucht. Heute haben schon unzählige Kunden enttäuscht nach Weihnachtssachen gefragt.”

Nickend und meinen Denkfehler erkennend greife ich zu den Schokomarienkäfern für Silvester und nehme ein paar Schokoeier für Ostern mit.

ENDE

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Bonkos’ kurze Filmkritik zu “Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind”:

+ Effekte
+ schönes “Universum”
+ Kamera
– Charaktere
– zu Beginn zu eindimensionale Story

Eine zauberhafte (!) Welt mit tollen Effekten und einer netten Geschichte sowie den vermutlich deppertsten Filmtitel aller Zeiten, das alles bietet “Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind”. Die Geschichte beginnt sehr flach und eindimensional, sodass der Zuschauer lange Zeit nicht genau weiß, wo die Reise hingehen soll. Doch irgendwann reist einen die Mischung aus Harry Potter und Pokemon einfach mit. Insbesondere die Zaubereffekte sind liebevoll gemacht, ebenso die Kulissen. Der Streifen versprüht seinen ganz eigenen Charme und macht Lust auf mehr. Leider hat man es bei den Charakteren etwas zu doll getrieben, sodass man zeitweise das Gefühl hat, dass nur Personen mit psychischen Problemen vor der Kamera stehen – aber welcher Zauberer ist schon normal?! Alles in allem aber ein durchaus gelungener Streifen, der in eine ganz wundersame Welt einlädt.

9/10 Punkte

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Bonkos’ kurze Filmkritik zu “Willkommen bei den Hartmanns”:

+ gute schauspielerische Leistungen
+ abwechslungsreich
+ vielschichtig
– stellenweise etwas übertrieben

“Willkommen bei den Hartmanns” ist seit langem mal wieder ein deutscher Film, der fernab von “Keinohrhasen” und “Männerherzen” einmal echte Familienunterhaltung auf die Leinwand zaubert. Dabei bietet der Film – teilweise stark überzeichnete – Einblicke in einen deutschen Haushalt und nimmt ganz nebenbei die aktuelle Flüchtlingsdebatte mit, ohne gezwungen zu wirken. Toll sind auch die schauspielerischen Leistungen. Jeder einzelne Darsteller zeichnet die Charakterzüge der gespielten Personen wunderbar. Mit dem entsprechenden Witz gefärbt und mit zahlreichen skurrilen Szenen gewürzt bietet der Film abwechslungsreiche Minuten. Gerne mehr davon, sowohl im Kino als auch am Sonntag Nachmittag im TV-Programm! Unter Berücksichtigung, dass es ein deutscher Unterhaltungsfilm ist und die wenigen stark übertriebenen Szenen außen vor gelassen:
9/10 Punkte

Der SMS-Adventskalender 2016

Schokohasen aufgepasst! Auch in diesem Jahr gibt es wieder den beliebten SMS-Adventskalender von der Schönstatt-Mannesjugend Fulda. Wer mitmacht, bekommt jeden Tag in der Adventszeit ein Adventskalendertürchen kostenlos auf sein Handy geschickt. Die SMS ist ja der Brief des 21. Jahrhunderts. Daher eine herzliche Einladung sich die Adventszeit mit diesem nostalgischen Relikt aus den 90er Jahren zu versüßen!

Alle Infos rund um die Aktion sowie die Möglichkeit zur Anmeldung findet Ihr auf www.smj-fulda.org

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Ausflugstipp: Leipziger Zoo

img_5268Einen wirklich schönen Zeitvertreib bietet der Zoo in Leipzig. Vom Hauptbahnhof aus sehr gut und schnell erreichbar (Tram, Linie 12), lockt der Zoo mit zahlreichen Attraktionen. Die Eintrittspreise sind mit 18 € für Erwachsene im Sommer und 16 € im Winter zwar nicht im Schnäppchenbereich angesiedelt, dafür erwartet den Besucher aber auch einiges. img_5310Neben den standardmäßig in Zoos vorhandenen Gehegen, bietet der Leipziger Zoo vor allem eine tolle Atmosphäre. Die einzelnen Abschnitte sind thematisch angelegt und versprühen mit allerhand liebevoll gestalteten Details ihren eigenen Charme. Man merkt, dass man sich bei der Gestaltung einiges an Mühe gegeben hat.

img_5248Als absolutes Highlight ist das Gondwanaland zu erwähnen. Eine riesige Tropenhalle, die zum Erkunden einlädt. Wer schon immer einmal mitten in einer Stadt auf Safari gehen wollte und dabei auch noch exotischen Tieren begegnen wollte, ist hier genau richtig. Auch der kleine Aufpreis (1,5 €) für eine Bootsfahrt durch die Halle lohnt sich in jedem Fall. Im Vergleich zu dem hier Gebotenem sehen selbst gute Vergnügungsparks alt aus.

img_5194Ein weiterer Vorteil der Tropenhalle ist das dortige Klima und die Tatsache, dass die Halle überdacht ist und hierdurch auch Besuche an schlechten Tagen viel Spaß und Freude bereiten. Generell ist ein Besuch jedoch eher in den Sommermonaten zu empfehlen, da viele der Tiere im Winter nicht in den Außengehegen zu finden sind.

Ein Tag ist wohl viel zu kurz, um den gesamten Leipziger Zoo zu erkunden und alle Bewohner kennenzulernen. Die Zeit vergeht wie im Flug und so muss man wohl oder übel viel zu früh zurück in den Großstadtdschungel.

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Bonkos’ kurze Filmkritik zu “Doctor Strange”:

+ überzeugendes 3D
+ unterhaltsam
+ gute Kameraführung
+ schöne Actionszenen
– ausbaufähige Story
– bekannte Ideen

Doctor Strange ist ein unterhaltsamer Marvel-Film, der ansonsten mit einer guten Kameraführung und in sich stimmigen Actionszenen für einige nette Minuten vor der Leinwand sorgt. Die Story ist eigentlich gut, hat aber Potential zu mehr. Trotz langer Hinführung werden einige wichtige Punkte erst im Laufe des Films bekannt gegeben und der Zuschauer überrumpelt. Auch kommen dem Betrachter viele Elemente bekannt vor. Angefangen bei asiatischen Großmeistern über sich verzerrenden Welten bis hin zu Portalen in andere Zeiten hat man das Gefühl, es schonmal gesehen zu haben. Alles in allem eine unterhaltsame Comicverfilmung, die man sich in 3D anschauen sollte.
8/10 Punkte

Herbstimpressionen

Marienkäferinvasion, Pilzschwämme und Blätterregen, all das versuchte ich im Bild festzuhalten. Eine kleine Runde durch den Guttenberger Forst in der Nähe von Würzburg wurde zur herbstlichen Spielwiese und lieferte die Motive. Die Ergebnisse kann man hier anschauen:

Bonkos’ Bild des Tages:

RegenschirmeWenn im Herbst die Blätter fallen, steigen die Regenschirme in die Wipfel empor, um uns auch im Winter Hartmann zu spenden. (Hartmann = Regenschatten, der Bereich der trocken bleibt, wenn es regnet).

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Bonkos’ kurze Filmkritik zu “Inferno”:

+ nette Story
+ gute Kamera
+ gute Charaktere
– übertriebene Wahnvorstellungen
– teilweise undurchsichtige Rahmenhandlung

Der Film Inferno zählt wohl zur Liga der guten Unterhaltungsfilme. Vom Blockbuster ist der Streifen weit entfernt und kommt auch an Sakrileg oder Illuminati nicht heran. Wirre Wahnvorstellungen am Anfang des Films sind maßlos übertrieben und der Zuschauer über weite Strecken mit einer undurchsichtigen Rahmenhandlung alleine gelassen. Die Rätsel treten stellenweise in den Hintergrund und auch die einzelnen Parteien, die sich um die Zerstörung/Rettung der Welt bemühen, sind nicht immer klar zu erkennen. Alles in allem ein netter Film, der einen über die Laufzeit unterhält. Eine große Nachwirkung oder bleibende Eindrücke sucht man jedoch vergebens.

7/10 Punkte