Author Archives: Bonkos

Bonkos’ Backtipp:

Einfach mal eine Minionstorte machen. Auf Basis einer Tränchentorte habe ich die Miniontorte kreiert. Und wie macht man so eine Minionstorte? Eigentlich ganz einfach. Zunächst müsst ihr die Grundlage schaffen. Hierzu eignet sich – nicht zuletzt wegen der gelben Farbe – eine Tränchentorte.Obendrauf kommt dann ein lustiges Mioniondekor und zack fertig: Miniontorte.

Wer will kann noch ein paar BANANAS drumherum dekorieren. Dazu passt: Bananenmilch. Wer es lieber Vegan mag, sollte sich nach veganen Alternativen umsehen. Und jetzt: Viel Spaß beim Nachbacken!

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Bonkos’ Bild des Tages:

Seltener Besuch an einem heißen Sommertag. Ein Schmetterding. Der “kleine Fuchs” (Nymphalis urticae) gehört zur Familie der Edelfalter. Im Herbst zieht er mit vielen anderen Zugfaltern in den Süden zum Überwintern. In den Sommermonaten trifft man ihn auch in mitteleuropäischen Dachwohnungen an. Im Gegensatz zum großen Fuchs kann der kleine Fuchs fliegen und ernährt sich von Nektarinen. Angst braucht man vor den zappeligen Tieren allerdings keine zu haben, sie stechen nur, wenn man sie ärgert.

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Bonkos’ kurze Filmkritik zu “Pirates of the Caribbean: Salazars Rache”:

+ Effekte
+ Aufmachung
+- Story
– wenig neue Ideen

Sechs Jahre sind seit dem letzten Teil von Fluch der Karibik vergangen. Die Darsteller und Charaktere, das gesamte Setting, ja kaum etwas hat sich seit dem verändert. Es gibt den neuen Bösewicht (Salazar), es gibt die Untotencrew, die Rotröcke, die wankelmütige Piratencrew, eine hübsche Frau, einen Herrn Turner und natürlich Jack Sparrow. Raider heißt jetzt Twix – sonst ändert sich nix. Das macht den Film nicht schlecht, immerhin glänzt der Streifen mit dem ein oder anderen netten Witz, allerdings liefert das Drehbuch kaum neue Ideen. Positiv anzumerken sind die tollen Effekte und der Begleitumstand, dass es keine unnötigen Längen gibt. Endlich erfährt der Kinobesucher, dass Captain Jack Sparrow Bettnässer ist und wie er zu seinem Namen kam. Auf jeden Fall gutes Unterhaltungskino, bei dem es sich lohnt, bis ganz zum Ende (nach dem Abspann) im Kinositz zu verharren.

8/10 Punkte

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Ausflugstipp: Tiergarten Nürnberg

Einen ganzen Tag Spaß für 13,50 €. Das gibt es im Tiergarten Nürnberg. Wer viel Zeit, Interesse an Tieren und ein bisschen gutes Wetter mitbringt, der kann im Nürnberger Tiergarten viele unterschiedliche Tierarten bewundern. Das Areal ist relativ weitläufig, die Gehege sind teilweise sehr groß, sodass neben gutem Schuhwerk auch ein Fernglas empfehlenswert ist. Wer die Tiere fotografisch festhalten möchte, der sollte das Teleobjektiv nicht vergessen.

Abgesehen von Elefanten, lassen sich im Tiergarten fast alle bekannten Zootiere anschauen. Die Besonderheit – und auch nicht ganz unumstritten – stellt das Delphinarium dar. Neben Duisburg besitzt der Nürnberger Tiergarten eines der beiden letzten Deutschlands. Die Delphine leben in einer neu gebauten “Lagune” und können von den Besuchern in Shows bestaunt werden. Teilweise über 50 Jahre alt, handelt es sich bei den Delphinen nicht nur um Tiere aus Nachzuchten, sondern auch um Wildfänge. Der Tiergarten verweist auf Forschungen (in Kooperation mit der Universität Würzburg) und auf den Botschaftercharakter für ihre Artgenossen. Spannend ist auch der Blick unter Wasser, den der “blaue Salon” bietet.

 

Die weitläufige Anlage verfügt über moderne Bauten und Einrichtungen, ein gutes Gastro-Angebot und breite Wege. Letztere sind leider teilweise sehr steil, sodass diese von Kinderwägen und Rollstühlen nur schwerlich befahren werden können. Dies liegt aber an den geographischen Gegebenheiten, die in der Parkkarte eingezeichnet sind.

Wer den Tiergarten besuchen möchte, für den empfiehlt sich die Anreise mit dem ÖPNV. Einfach mit der Linie 5 bis zur Endhaltestelle Tiergarten fahren. Für alle Bahnfans gibt es auch im Tiergarten selbst die Möglichkeit mit einem Schmalspurbahnnachbau des “Adlers” (erste Dampflock in Deutschland, zwischen Nürnberg und Fürth), den Tiergarten zu durchqueren.

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Bonkos’ kurze Filmkritik zu “Die Schöne und das Biest”:

+ nette Aufmachung
+ nah am Original
+ Kameraführung
+ Besetzung
– wenig Charme
– nicht düster genug
– Gesang

Hollywood kann Disney. Soviel steht mit der Neuverfilmung von “Die Schöne und das Biest” fest. Die Besetzung ist hervorragend gelungen, die filmische Umsetzung orientiert sich strickt am Original. Leider gelingt es nicht die düstere Stimmung und den Charme und Witz der Zeichentrickversion von 1991 in den Kinosaal des 21. Jahrhunderts zu transportieren. Auch die deutschen Stimmen überzeugen im Gesang leider nicht. Erwähnenswert ist die Kameraführung, die teils beeindruckende Fahrten und Einstellungen liefert. Hinter dem Potential zurück bleibt jedoch der 3D-Effekt, der hier eher Durchschnitt erreicht. Der Streifen weckt Kindheitserinnerungen, verzaubern kann er den Kinobesucher aber nicht so recht. Alles in allem ein eher flacher Film.

7/10 Punkte

Bonkos’ kurze Filmkritik zu “Guardians of the Galaxy Vol. 2”

+ überragende Effekte
+ 3D
+ Kamera
+ unterhaltsam
+ Vorspann
– kleine Längen
– vulgärer Trailer

Wer einfach nur auf der Suche nach guter Kinounterhaltung ist, der ist bei “Guardians of the Galaxy Vol. 2” goldrichtig. Bereits der Vorspann überzeugt mit Witz, Charme und technischem Know-How. Selten überzeugt das 3D im Kino, doch bei diesem Streifen ist es anders. Zusammen mit den “hervorragenden” Effekten bietet das 3D ein phantastisches Feuerwerk auf der Kinoleinwand. Die Computeranimationen sind beeindruckend und die Charaktere beleben die fremden Welten mit schrägem und teils etwas vulgären Witz. Die Story ist sicher kein Meisterwerk und hier und da nimmt sich der Film bei einer Gesamtlänge von 2h 18m vielleicht etwas zu viel Zeit. Dennoch stimmt das Gesamtpaket und der Cineast fühlt sich wunderbar unterhalten. Mein Tipp: Unbedingt in 3D im Kino anschauen. Das Gesamturteil lässt sich in drei Worte fassen: Ich bin Groot!

9/10 Punkte

Bonkos’ kurze Filmkritik zu “Fast & Furious 8”:

+ Kameraführung
– schlechte Story
– Autos wirken deplatziert
– in sich nicht schlüssig
– pubertärer Humor

Wer dachte, dass man Fast & Furious 7 nicht unterbieten kann, der wurde mit dem achten Teil eines Besseren bzw. Schlechteren belehrt. Die Sprüche aber auch die Szenen selbst sind derart pubertär, dass man sich ernsthaft fragt, ob ein 13-Jähriger das Drehbuch geschrieben hat. Und so wirkt alles äußerst unrealistisch und maßlos übertrieben. So sieht man Automassen, die sich wie beim Entleeren eines Eimers Matchboxautos durch die Gassen New Yorks schieben. Apropos Autos, diese werden in FF8 zur teuren Nebensache und der Lächerlichkeit preisgegeben. So überholt das Skidoo bequem den 5000-PS-Sportwagen und ein U-Boot hängt beide ab. Eindrucksvoll ist höchstens die Kameraführung und das Szenenbild (insbesondere in Kuba). Ein kleiner Seitenhieb in Richtung Hacken von PKW hilft dem Streifen leider auch nicht in die Top-Bewertung. Eher ein Kaltstart für Proleten.

3/10 Punkte

Frohe Ostern

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern frohe und gesegnete Ostertage! 

Bonkos’ kurze Filmkritik zu “Lommbock”:

+ gute Ideen
+ gefällige Unterhaltung
+ gute Dialoge
+ tolle Charaktere
– Kameraführung

Der Nachfolger des beliebten Kifferfilms “Lammbock” glänzt mit tollen Dialogen, guten Ideen und schönen schauspielerischen Leistungen. Dabei wirken nicht nur die Darsteller erwachsener, sondern auch die Story ist runder und gefälliger. Lommbock bedient sich der verrückten Elemente des Vorgängerstreifens und ergänzt das Ganze mit wunderbaren Aufnahmen der Weltstädte Dubai und Würzburg. Neben einigen Studioaufnahmen in Köln, drehte man dieses Mal tatsächlich in Würzburg, der zum Film gehörige Handlungsortbluff (den bei Lammbock Würzburg ereilte) traf diesmal Dubai, welches durch Drehs in Marokko dargestellt wurde. Mit Lommbock gelingt dem würzburger Regisseur Zübert ein wirklich gelungener deutscher Film. Unbedingt anschauen!
8/10 Punkte

Frühjahrsmarkt abgesagt

Nach einem Widerspruch von Ver.di und KAB wurde der verkaufsoffene Sonntag in der Marktgemeinde Eiterfeld abgesagt. In diesem Zusammenhang sagte der Gewerbeverein auch den Frühjahrsmarkt ab, obgleich dieser nicht Gegenstand des Widerspruchverfahrens war. Insbesondere in den lokalen Medien sorgte das Vorgehen der Verbände für Empörung.

Bonkos’ Banalitäten des Alltags:

Neuste Neuigkeiten* in der Straßenbahn erfahren:

Rentner1: “Übrigens: der eine von den Kastelruther Spatzen ist gestorben.
Rentner2: “Ja, den haben sie doch umgebracht.
Rentner1 (verwundert): “Ach, das wissen Sie schon?”
Rentner2: “Na klar. Das ist doch schon 18 Jahr her.”

*Rentnergespräche

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(40) Der kleine Kalli – Ausgelacht

Eines hat der kleine Kalli schnell verstanden: Fasching ist eine ernste Angelegenheit. Seit einem Jahr – oder wie der Narr zu sagen pflegt: seit dieser Session – ist Kalli im Carnevalsverein aktiv. Karnevalsvereine und Kanzleien haben die Gemeinsamkeit, dass sie am liebsten das “K” durch ein “C” ersetzen. So werden aus den “Kollegen” die “Collegen” und der “Karnevalsverein” zum “Carnevalsverein”. Im Verein ist aber nicht nur die Schreibweise genauestens festgelegt, sondern auch sonst gibt es ein Protokoll, das es strickt einzuhalten gilt. Frohsinn ist etwas für den einzelnen Hallodri am Rande des Faschingszuges, der sich abgelaufene Zuckersteine und billigste Fuselalkoholika in mit Herpes angereicherten Mehrfachbechern zuführt. Nein, davon grenzt sich der kleine Kalli mit samt seinen anzugtragenden und hoch dekorierten Elferräten entschieden ab. Ursprünglich ist Kalli dem Verein beigetreten, weil er etwas für seine Lachmuskeln tun wollte. Ihn lockte auch das diesjährige eingängige Motto: “Wir schunkeln und klatschen bis in die Nacht, ob jung oder alt, das wär’ doch wirklich gelacht”. Doch er merkte schnell, wie bedeutend die Arbeit hinter den lustigen Kulissen ist. Und wer dann am Rosenmontag auf dem Prunkwagen ein fröhliches Gesicht macht, der outet sich schnell als frisch und unverbraucht. Doch Kalli gelang es ohne große Mühen, seine alltäglich schlechte Stimmung auch in den Karnevalsverein hinein zu transferieren. Nur einmal bei der großen Prunksitzung sind die Pferde mit Kalli durchgegangen und er musste bei einer Büttenrede kurz Kichern. Glück für Kalli, niemand hatte diesen Fehltritt bemerkt.